Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke
Energie

Shell will Gasförderer kaufen EU-Kommission erlaubt Übernahme von BG Group

Der niederländische Ölkonzern Shell steht derzeit wegen niedriger Rohstoffpreise unter Druck. Die Konzernführung reagiert darauf mit einem Kaufangebot an den Gasförderer BG Group. Die EU-Wettbewerbshüter geben ihr Okay.
02.09.2015 - 17:22 Uhr
Die Kommission kam zu dem Ergebnis, dass der Kauf Shells Marktmacht nicht bedrohlich vergrößern würde – und genehmigt den Verkauf. Quelle: dpa
Royal Dutch Shell

Die Kommission kam zu dem Ergebnis, dass der Kauf Shells Marktmacht nicht bedrohlich vergrößern würde – und genehmigt den Verkauf.

(Foto: dpa)

Brüssel Der britisch-niederländische Ölkonzern Royal Dutch Shell darf nach einer Entscheidung der EU-Kommission den britischen Gasförderer BG Group übernehmen. Auch nach dem Zusammenschluss werde es eine Reihe starker Konkurrenten auf dem Markt in Europa geben, so dass Shell nicht die Preise diktieren könne, teilte die oberste Wettbewerbsbehörde Europas am Mittwoch in Brüssel zur Begründung mit.

Shell lässt sich den Kauf nach früheren Angaben 47 Milliarden Pfund (64 Mrd Euro) in bar und in Aktien kosten. Das Geschäft soll Anfang 2016 perfekt gemacht werden.

Nach ihrer Prüfung kam die EU-Kommission zu dem Ergebnis, dass die Übernahme Shell auf den Märkten für die Erkundung von Erdöl- und Erdgasvorkommen sowie beim Großhandel mit flüssigem Erdgas (LNG) keine dominierende Stellung verschaffen wird. Der Konzern könne Konkurrenten auch nicht vom Zugang zu seinen Verflüssigungsanlagen und von seiner Transport-Infrastruktur in der Nordsee ausschließen.

Shell will sich gemeinsam mit dem Partner künftig vor allem auf die Stärken bei Tiefsee-Bohrungen und bei Flüssiggas konzentrieren. Für Shell ist es der größte Zukauf seit der Fusion des niederländischen und des britischen Zweiges im Jahr 2005. Mit der Übernahme gehen der größte und der drittgrößte Gasproduzent Großbritanniens zusammen. Shell steht wegen des Verfalls des Ölpreises massiv unter Druck.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    Diese Männer wollen den Ölpreis bestimmen
    Treffen der Opec
    1 von 14

    Treffen der Opec in Istanbul. Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) würden die Fördermenge gerne begrenzen. Im September 2016 hatte das Ölkartell auch einen entsprechenden Plan verkündet. Passiert ist seitdem aber wenig. Die Skepsis wächst, dass es überhaupt zu einem Abkommen kommt. Diese Männer ringen um eine Einigung.

    (Foto: AFP)
    Saudi-Arabien
    2 von 14

    Khalid al-Falih ist seit Mai 2016 Ölminister von Saudi-Arabien – und damit ein mächtiger Mann. Sein Land ist der wichtigste Akteur im Ölgeschäft. Doch auch den Scheichs macht der niedrige Ölpreis zu schaffen.

    Jährliche Öl-Exporte (Wert): 158 Milliarden Dollar

    Öl-Reserven: 266 Milliarden Barrel

    (Foto: Reuters)
    Venezuela
    3 von 14

    Der venezolanische Öl- und Bergbauminiser Eulogio del Pino. Vor einigen Jahren überholte Venezuela Saudi-Arabien, was die größten Öl-Reserven der Welt angeht.

    Jährliche Öl-Exporte (Wert): 36 Milliarden Dollar

    Öl-Reserven: 301 Milliarden Barrel

    Die folgenden Teilnehmer des OPEC-Treffens sind nach den Öl-Reserven ihrer Heimatländer sortiert. Quelle: OPEC

    (Foto: AFP)
    Iran
    4 von 14

    Der iranische Öl-Minister Bijan Namdar Zanganeh. Im Handelsblatt-Interview hatte er schon früh die Position seines Landes deutlich gemacht, sobald die Sanktionen gegen das Land aufgehoben sind: „Wir wollen schrankenlos Öl und Gas exportieren“

    Jährliche Öl-Exporte (Wert): 27 Milliarden Dollar

    Öl-Reserven: 158 Milliarden Barrel

    (Foto: Reuters)
    Irak
    5 von 14

    Adil Abd Al-Mahdi war bis 2016 irakische Ölminister. Auf ihn folgte Jabbar Ali Hussein Al-Luiebi.

    Jährliche Öl-Exporte (Wert): 54 Milliarden Dollar

    Öl-Reserven: 143 Milliarden Barrel

    (Foto: dpa)
    Kuwait
    6 von 14

    Der Finanz- und Ölminister Kuwaits: Anas Khaled Al-Saleh.

    Jährliche Öl-Exporte (Wert): 49 Milliarden Dollar

    Öl-Reserven: 101 Milliarden Barrel

    (Foto: AP)
    Vereinige Arabische Emirate
    7 von 14

    Der Energie- und Industrieminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Suhail Mohamed Al-Mazrouei.

    Jährliche Öl-Exporte (Wert): 52 Milliarden Dollar

    Öl-Reserven: 98 Milliarden Barrel

    (Foto: dpa)
    Handelsblatt Energie Briefing
    • dpa
    Startseite
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%