Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke
Energie

Siemens-Rivale General Electric will keine Kohlekraftwerke mehr bauen

GE möchte sich mehr auf erneuerbare Energiequellen konzentrieren. Der Konzern will aber bestehende Verpflichtungen gegenüber den Kunden erfüllen.
21.09.2020 - 18:54 Uhr Kommentieren
Das Aus für Kohlekraftwerke könnte Werksschließungen und Arbeitsplatzverluste bedeuten. Quelle: Reuters
General Electric

Das Aus für Kohlekraftwerke könnte Werksschließungen und Arbeitsplatzverluste bedeuten.

(Foto: Reuters)

München General Electric will aus dem Bau von Kohlekraftwerken aussteigen. Man werde sich mehr auf erneuerbare Energiequellen konzentrieren, teilte der Siemens-Rivale am Montag mit. Einen Zeitpunkt für den Produktionsstopp nannte GE nicht.

Der US-Industriekonzern werde aber bestehende Verpflichtungen gegenüber den Kunden erfüllen. Das Unternehmen ließ offen, was aus der Sparte werden soll. Das Aus für Kohlekraftwerke könne Werksschließungen und Arbeitsplatzverluste bedeuten, auch ein Verkauf sei möglich. Zuletzt hatte GE mit dem Bau von Turbinen für Kohle- und Dampfkraftwerke noch rund eine Milliarde Dollar im Jahr umgesetzt. Umsatzstärker und lukrativer sind aber die Wartungs- und Dienstleistungsverträge mit den Betreibern.

Kathy Hipple, Analystin beim Institute for Energy Economics and Financial Analysis, sagte, der Schritt werde an den Märkten positiv aufgenommen. „Der Ausstieg von GE aus kohlebefeuerten Kraftwerken - nachdem das Unternehmen hier jahrzehntelang Marktführer war - ist das Eingeständnis, dass das Wachstum im Energiesektor nicht länger in der Kohle liegt.“ Der Markt für Wind- und Solarkraftwerke ist allerdings hart umkämpft.

Siemens hat den formellen Beschluss zum Ausstieg noch nicht gefasst. Vorstandschef Joe Kaeser hatte allerdings bereits im Juli angekündigt, dass er den Vorstand der Energietechnik-Sparte Siemens Energy gebeten habe, zügig einen Plan für den Ausstieg aus der Kohle vorzulegen. Aber die Energiewende werde nicht über Nacht machbar sein. Siemens Energy soll am Montag (28. September) von Siemens abgespalten und an die Frankfurter Börse gebracht werden. Kaeser wird dann Aufsichtsratschef von Siemens Energy.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Mehr: Investoren machen Druck: „Siemens Energy muss schnell profitabel werden“.

    Handelsblatt Energie Briefing
    • rtr
    Startseite
    Mehr zu: Siemens-Rivale - General Electric will keine Kohlekraftwerke mehr bauen
    0 Kommentare zu "Siemens-Rivale: General Electric will keine Kohlekraftwerke mehr bauen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%