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Energie

Solarbranche Firmen fordern Verlängerung von China-Strafzoll

Seit 2013 müssen chinesische Solarhersteller ihre Produkte zu einem Mindestpreis in der EU verkaufen. Die Auflagen laufen im Dezember aus. Europäische Hersteller fordern eine Verlängerung.
08.09.2015 - 20:01 Uhr
Die Kommission geht derzeit auch einer Beschwerde der Europäer nach, wonach chinesische Rivalen die Importzölle mit Hilfe von Drittländern umgehen sollen. Quelle: dpa
Solar-Produktion in China

Die Kommission geht derzeit auch einer Beschwerde der Europäer nach, wonach chinesische Rivalen die Importzölle mit Hilfe von Drittländern umgehen sollen.

(Foto: dpa)

Brüssel Europäische Solarfirmen fordern von der Europäischen Kommission eine Ausweitung der Beschränkungen für Importe aus China. Der Verband EU ProSun teilte am Dienstag mit, einen entsprechenden Antrag gestellt zu haben. Seit 2013 müssen chinesische Solarhersteller ihre Produkte zu einem Mindestpreis in der Europäischen Union (EU) verkaufen, nachdem sich ProSun gegen die Dumpingpreise aus Fernost zur Wehr gesetzt hatte. Die Auflagen laufen im Dezember aus, könnten aber verlängert werden.

Die Kommission geht derzeit auch einer Beschwerde der Europäer nach, wonach chinesische Rivalen die Importzölle mit Hilfe von Drittländern umgehen sollen. Bis zu 30 Prozent der chinesischen Solar-Importe würden über Taiwan und Malaysia nach Europa gebracht, beklagte der Verband vor kurzem.

EU ProSun vertritt über 30 europäische Solarhersteller.

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