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Energie

Solarenergie Trends der Photovoltaik: Energie vom Autodach, schwimmende Kraftwerke und Steckdosen zum Mitnehmen

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Solarenergie von der Straße
Solmove: Wenn die Straße zum Kraftwerk wird Quelle: Solmove
Solarstraße in Erftstadt

16.000 Kilowattstunden Strom soll das kleine Pilotprojekt in der Nähe von Köln erzeugen.

(Foto: Solmove)

Das Prinzip klingt simpel: Spezielle Solarmodule, die auf dem Asphalt verlegt werden, leiten Energie ins öffentliche Netz und befreien sich durch Wärmeerzeugung im Winter sogar selbst von Schnee und Eis. Überall auf der Welt werden kleine Pilotstrecken mit solchen Modulen auf der Straße eröffnet.

In China ist seit fast einem Jahr die mit einem Kilometer längste Solarstraße der Welt in Betrieb. Auch in den Niederlanden gibt es bereits einen Solarweg für Radfahrer. Und in Frankreich hat Wattaway den ersten Autobahnkilometer eröffnet. Aber richtig abgehoben ist die Technologie noch nicht – bislang mussten die Straßen unter hohem finanziellen Aufwand aufgerissen werden, um die Module zu verlegen.

Es gibt zwar Unternehmen wie Solmove aus Deutschland, die an Alternativen arbeiten. So liegt in Köln beispielsweise ein 90 Meter langer Solarteppich schlicht über dem Asphalt. Aber auch das ist noch sehr teuer.

Eine Steckdose zum Mitnehmen

Die südkoreanischen Designer Kyuho Song und Boa Oh haben eine tragbare Solar-Steckdose entwickelt, die zum Retter in Akku-Notfällen werden soll. Wer sein Tablet oder Smartphone aufladen muss, setzt die Steckdose mit dem eingebauten Saugnapf an ein beliebiges Fenster und los geht‘s. Die Hersteller versprechen, dass das Tool selbst an Fensterscheiben im Flugzeug oder im Auto funktioniert.

Auf der Rückseite wandeln die installierten Solarmodule die Sonnenstrahlen in elektrischen Strom um. Auf der Vorderseite kann der Nutzer sein Gerät mit dem Stecker aufladen – einfach und vor allem umweltschonend. Die Solar-Steckdose speichert die elektrische Energie auch für unterwegs und eignet sich als Kraftwerk für die Hosentasche. Massentauglich ist das Ganze aber noch lange nicht. 


Wenn das Fenster zur Steckdose wird.  Quelle: Flickr
Solarenergie

Wenn das Fenster zur Steckdose wird. 

(Foto: Flickr)


Noch dauert es bis zu acht Stunden, bis die kleine Steckdose komplett aufgeladen ist. Und zu welchem Preis oder wann die Erfindung auf den Markt kommen soll, ist auch noch nicht klar.

Da ist die Konkurrenz schon einen Schritt weiter. Das US-Start-up Grouphug verkauft seinen „Window Solar Charger“ aktuell über die Plattform Kickstarter, ab April nächsten Jahres geht die Ware an die Kunden. Einziger Nachteil: Das Gerät braucht zehn Stunden zum Aufladen und schafft gerade mal ein bis maximal zwei Handyladungen.

Beim Fenster-Lader von XD Design sieht es nicht besser aus. Aber auch der Trend steckt noch in den Kinderschuhen. Schließlich hätte früher auch kaum jemand geglaubt, dass Solarenergie mal die günstigste grüne Stromquelle sein wird. 

Mehr: Solarspeicher galten bis vor Kurzem noch als teure Spielerei. Doch die Technik wird immer beliebter. Auch größere Anbieter wagen sich auf den Markt.

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