Energie

Solarparks in Kalifornien US-Großauftrag für SMA Solar

SMA Solar ist derzeit alles andere als auf Rosen gebettet – da kommt ein Großauftrag aus den USA gerade recht. Im sonnigen Kalifornien sollen bis 2016 sieben Großanlagen mit einer Leistung von 700 Megawatt entstehen.
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Der defizitäre Solartechnikhersteller hat einen Großauftrag aus den USA an Land gezogen. Quelle: dpa
Gute Nachrichten für SMA Solar

Der defizitäre Solartechnikhersteller hat einen Großauftrag aus den USA an Land gezogen.

(Foto: dpa)

DüsseldorfDer defizitäre Solartechnikkonzern SMA Solar hat in Kalifornien einen Großauftrag an Land gezogen. SMA werde sieben Photovoltaik-Großanlagen mit 317 Wechselrichtern mit einer Gesamtleistung von 700 Megawatt (MW) ausstatten, teilte die Firma am Mittwoch mit.

Zum Auftragsvolumen machte SMA keine Angaben. 2016 sollen alle sieben Solarparks fertiggestellt sein. Auftraggeber ist der in San Diego ansässige Projektentwickler und Anlagenbauer Swinerton Renewable Energy.

Kalifornien ist in den USA Vorreiter für Photovoltaik. In den vergangenen Jahren sind in dem sonnenreichen Bundesstaat etliche Mega-Kraftwerke entstanden.

Solarstrom für den Hausgebrauch
Consolar
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Heizen mit Eis
Die Hybridkollektoren des Lörracher Unternehmens Consolar am Bodensee zapfen nicht nur die Sonne als Wärmespender für Dusche und Heizung an. Sie entziehen auch der Luft Wärme und speichern diese in Verbindung mit einer Wärmepumpe in einem Speicher. Ein Teil der Energie wird zu Eis gefroren. Taut das Eis wieder zu Wasser auf, wird besonders viel Energie frei. Dank dieses Effekts fasst der Eis-Wasserspeicher acht Mal mehr Energie als konventionelle Wasserspeicher gleicher Größe.

Consolar Solaera

Referenz-Hell-Foto2
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Schaufelrad auf dem Dach

Über die Dächer unserer Städte und Dörfer streicht, außer bei Windstille, ein beständiger Luftstrom – besonders intensiv über die glatte Oberfläche von Solarmodulen. Die LWS Systems aus Mecklenburg-Vorpommern hat eine Strömungsturbine entwickelt, die ihn über Schaufeln auffängt und in elektrische Energie umwandelt. Die Hybridtechnik hebt die Energieausbeute auf dem Dach; sie ist genehmigungsfrei.

www.lws-systems.com/windmodule

TAGHeuer-MERIDIIST
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Solarhandy gegen Nomophobie
Es soll Menschen geben, die sich vor nichts mehr fürchten als auch nur eine Minute nicht erreichbar zu sein. Nomophobia (No-Mobile-Phone-Phobia) heißt das Phänomen in Fachkreisen. Den Geplagten kann geholfen werden, verspricht das Schweizer Unternehmen Tag Heuer - eigentlich bekannt für Luxusuhren. Es will im Juli ein Handy auf den Markt bringen, dessen im Display integrierte transparente Solarzelle genug Strom produzieren soll, um das Mobiltelefon allzeit auf Empfang zu halten. Das Laden funktioniert angeblich auch bei Kunstlicht.

TAG Heuer Meridiist

C-MAXSolarEnergi
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Doppel-Pack für den Hybrid
Weil gleich zwei Solarquellen die Batterie des C-Max Solar Energi von Ford mit Elektronen auffüllen, soll der Plug-in-Hybrid mit Verbrennungsmotor ganz ohne Kabel und Stecker auskommen. Er lädt sozusagen während der Fahrt – sofern die Sonne scheint. Das Konzeptfahrzeug hat zum einen klassische Siliziumzellen auf dem Dach. Zum anderen ist es mit sogenannten Konzentratorzellen bestückt, die das Sonnenlicht wie ein Brennglas bündeln. Das soll die Ladegeschwindigkeit verachtfachen.

C-MAX Hybrid Energi

Klepper
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Paddelboot für Faule
Lass mal die Sonne ran! Kann sich sagen, wer mit einem Elektro-Kajak von Klepper auf Flüssen und Seen unterwegs ist. Zwei Solarmodule mit zusammen 60 Watt Leistung treiben das Boot bei Sonnenschein mit Paddelgeschwindigkeit lautlos voran. Sobald der Fahrer selbst die Paddel ins Wasser sticht, laden die Zellen einen Akku. Dann hat er Strom für Handy, GPS und Zeltbeleuchtung zum Nulltarif.

Klepper Falt Solarantrieb für E-Kajaks

Sun-in-a-Jar-PR
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Sonne im Glas
Die Bürger von Schilda wollten das Sonnenlicht einst mit Eimern einfangen und damit ihr fensterloses Rathaus erleuchten – so eine der Sagen von Till Eulenspiegel. Mit diesem umdisponierten Einmachglas wird das Märchen endlich wahr: Einfach das Behältnis in die Sonne stellen und abends den Deckel verschließen – schon erstrahlt feines Solarlicht. Das Geheimnis: Das Glas enthält Solarzellen und einen Akku, dessen Strom eine Leuchtdiode fünf Stunden aufleuchten lässt.

Sun in a Jar

SMA hat in den vergangenen Jahren unter dem Markteinbruch in Europa gelitten und rote Zahlen geschrieben. Wegen des rasant wachsenden Auslandsgeschäftes hob Firmenchef Pierre-Pascal Urbon zuletzt aber seine Jahresprognose an und hält nun im besten Falle ein ausgeglichenes Ergebnis für möglich.

Handelsblatt Energie Briefing
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