Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke
Energie

Solarstreit China verhängt Strafzölle auf US-Importe

China hat erneut Strafzölle auf Solarprodukte aus den USA verhängt. Damit startet die nächste Runde in der Dauerfehde um Dumpingpreise und Subventionen zwischen den beiden Wirtschaftsmächten.
20.01.2014 - 12:36 Uhr 1 Kommentar
Chinesischen Herstellern sei „erheblicher Schaden“ zugefügt worden, da Unternehmen in den USA und in Südkorea ihre Produkte unter dem Herstellungspreis angeboten hätten. Quelle: AFP

Chinesischen Herstellern sei „erheblicher Schaden“ zugefügt worden, da Unternehmen in den USA und in Südkorea ihre Produkte unter dem Herstellungspreis angeboten hätten.

(Foto: AFP)

Peking Der Streit zwischen China und den USA über Dumpingpreise und Subventionen in der Solar-Industrie geht in die nächste Runde. China verhängte am Montag erneut Strafzölle auf Solarprodukte aus den USA. Silizium-Einfuhren für die Herstellung von Sonnenkollektoren werde mit einem Aufschlag von 2,1 Prozent belegt, teilte das Handelsministerium in Peking mit. Für Importe aus Südkorea soll er zwischen 2,4 und 12,3 Prozent betragen. Die Strafzölle liegen im Rahmen der bereits im Vorjahr verhängten Aufschläge und gelten ab sofort für zunächst fünf Jahre. Auch die USA haben Strafzölle auf Solarprodukte aus China verhängt.

Chinesische Herstellern sei „erheblicher Schaden“ zugefügt worden, da Unternehmen in den USA und in Südkorea ihre Produkte unter dem Herstellungspreis angeboten hätten, begründete das Ministerium seine Entscheidung. Zudem hätten die USA ihrerseits Strafzölle von 30 Prozent auf chinesische Solar-Module erhoben.

Die EU-Kommission hatte sich in dem Streit auch auf Druck Deutschlands im vergangenen Jahr gegen Strafzölle gegen China entschieden. Aus Furcht vor einem Handelskrieg wurde mit der Volksrepublik ein Mindestpreis vereinbart. Hintergrund waren Vorwürfe, dass chinesische Hersteller die Preise ihrer europäischen Rivalen um zweistellige Prozentsätze unterboten und ihre Produkte in Europa damit unter den Herstellungskosten verkauft haben.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    Handelsblatt Energie Briefing
    • rtr
    Startseite
    1 Kommentar zu "Solarstreit: China verhängt Strafzölle auf US-Importe"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • die quersubventionierung dieser Zölle dürfte doch noch nie ein Problem gewesen sein....

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%