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Energie

Sponsoring Streit zwischen Bayer Leverkusen und Teldafax vor Klärung

Durch die Insolvenz der Teldafax-Gruppe sind Leverkusen Sponsorengelder in Millionenhöhe verwehrt geblieben. Der Rechtsstreit vor dem Landgericht Köln könnte Ende Herbst ein Ende nehmen.
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Werbeplakat mit Völler an der ehemaligen Teldafax-Zentrale 2011: Das Verhältnis zwischen Teldafax und Bayer Leverkusen wird derzeit vor Gericht beendet. Quelle: dapd

Werbeplakat mit Völler an der ehemaligen Teldafax-Zentrale 2011: Das Verhältnis zwischen Teldafax und Bayer Leverkusen wird derzeit vor Gericht beendet.

(Foto: dapd)

Köln Im Rechtsstreit zwischen dem Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen und der insolventen Teldafax-Gruppe um Sponsorengelder in Millionenhöhe zeichnet sich ein mögliches Ende im Herbst ab. Das Landgericht Köln will Anfang Oktober (1.10.) über das weitere Vorgehen entscheiden. Entweder komme es zu einem Urteil oder die Beweisaufnahme werde fortgesetzt, sagte ein Gerichtssprecher am Freitag in Köln. Beide Seiten erhielten noch einmal Gelegenheit zur schriftlichen Stellungnahme.

Der Insolvenzverwalter des einstigen Billigstromanbieters, Biner Bähr, fordert von dem Werksclub 16 Millionen Euro plus Zinsen zurück. Bei einem Verhandlungstermin am Mittwoch hatte Bayer Leverkusen die Darstellung Bährs zurückgewiesen, schon 2009 in Gesprächen mit der Geschäftsführung von Teldafax von der finanziellen Schieflage erfahren zu haben. Zwischen 2009 und 2011 waren 16 Millionen Euro an den Verein geflossen.

Das Teldafax-Management ist inzwischen wegen des Vorwurfs des gewerbsmäßigen Betrugs und Bankrotthandlungen angeklagt. Die Pleite ist mit mehr als 700.000 Geschädigten einer der spektakulärsten Unternehmenszusammenbrüche der deutschen Wirtschaftsgeschichte.

  • dpa
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