Energie

Stahlhändler in Bedrängnis Klöckner& Co muss dem Preisdruck Tribut zollen

Der Bedarf für Stahl schrumpft, die Preise sind im Keller. Für Händler wie Klöckner & Co ist das eine starke Belastung, die Duisburger korrigieren ihre Gewinnerwartung. Doch zuletzt gab es auch einen Hoffnungsschimmer.
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Silberne oder gar goldene Zeiten erlebt Klöckner & Co mit seinem Stahlgeschäft in der Duisburger Firmenzentrale aktuell nicht – da hilft auch der Name des Hauptsitzes nicht. Quelle: dpa

Silberne oder gar goldene Zeiten erlebt Klöckner & Co mit seinem Stahlgeschäft in der Duisburger Firmenzentrale aktuell nicht – da hilft auch der Name des Hauptsitzes nicht.

(Foto: dpa)

DüsseldorfDer Stahlhändler Klöckner & Co hat seine Erwartungen an das Geschäftsjahr wegen des Preisdrucks etwas heruntergeschraubt. Für 2014 wird nun ein Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 190 bis 200 Millionen Euro anvisiert, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Zuletzt hatte sich KlöCo bis zu 210 Millionen Euro zugetraut. Dem Konzern machten jedoch die rückläufigen Stahlpreise in den USA zu schaffen. Es bleibe aber dabei, dass KlöCo für 2014 eine Dividende zahlen wolle.

Im dritten Quartal konnten die Duisburger ihren Umsatz und das operative Ergebnis etwas stärker als vom Markt erwartet steigern. Die Erlöse kletterten um 75 Millionen Euro auf 1,675 Milliarden Euro. Der operative Gewinn (Ebitda) kletterte um 64 Prozent auf 59 Millionen Euro. Für das vierte Quartal stellte Vorstandschef Gisbert Rühl allerdings einen gegenüber dem dritten Quartal niedrigeren Absatz und ein Ebitda von nur noch 30 bis 40 Millionen Euro in Aussicht.

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