Energie

Stahlindustrie unter Druck Härter, leichter, günstiger

Die Konkurrenz steht bereit: Aluminium oder Carbon haben der Stahlindustrie den Rang abgelaufen. Neue Legierungen sollen die Zukunft sichern. Aus den Forschungslabors einer um Innovationen ringenden Traditionssparte.
„Stahl ist so jung wie nie“, sagt der Chef der europäischen Stahlsparte von Thyssen-Krupp, Andreas Goss. Quelle: dpa
Stahlproduktion

„Stahl ist so jung wie nie“, sagt der Chef der europäischen Stahlsparte von Thyssen-Krupp, Andreas Goss.

(Foto: dpa)

Montataire, DuisburgSchon der Eingangsbereich des schmucklosen Industriegebäudes macht jedem klar, warum es hier eigentlich geht. Drei silbrig glänzende Autokarosserien säumen den Weg: der neue Renault Espace, der aktuelle Golf VII, ein Volvo XC90. Reduziert auf das Wesentliche, das nackte Skelett ihrer tragenden Teile. An den Seiten hängen an Gestellen verschiedene Türen, Rahmenprofile, Stoßstangen, die B-Säule eines der Autos. Alles aus Stahl verschiedener Güten, Profile und Stärken.

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