Energie

Steag Kraftwerksbetreiber muss Rückschläge im Ausland verkraften

Steag hat 2014 deutlich weniger Gewinn gemacht. Neben Belastungen in Spanien und Brasilien machten sich wegen des niedrigen Zinsniveaus auch Pensionsrückstellungen bemerkbar. Der Konzern-Chef ist dennoch zufrieden.
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Unter dem Strich erwirtschaftete das Unternehmen nur noch 34 Millionen Euro, nach fast 200 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Quelle: dpa - picture-alliance
Steag

Unter dem Strich erwirtschaftete das Unternehmen nur noch 34 Millionen Euro, nach fast 200 Millionen Euro ein Jahr zuvor.

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EssenSondereffekte im Spaniengeschäft und in Brasilien haben dem Steinkohleverstromer Steag 2014 die Bilanz verhagelt. Unter dem Strich erwirtschaftete das Unternehmen nur noch 34 Millionen Euro, nach fast 200 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Die operativen Einheiten hätten aber ein stabiles Ergebnis erzielt, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen fiel mit 390 Millionen Euro sogar 6,6 Prozent höher aus als ein Jahr zuvor. Insgesamt erwirtschaftete Steag mit 6400 Beschäftigten einen Umsatz von 3,1 Milliarden Euro.

Neben den Belastungen in Spanien und Brasilien, die Steag auf 73 Millionen Euro bezifferte, hätten sich Pensionsrückstellungen wegen des niedrigen Zinsniveaus ebenfalls negativ in der Bilanz bemerkbar gemacht. Steag-Chef Joachim Rumstadt zeigte sich dennoch zufrieden: Das Unternehmen habe trotz schwieriger Marktbedingungen in der konventionellen Erzeugung in Deutschland seine Ertraglage gehalten.

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