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Energie

Stromkonzern EnBW-Chef zur Energiewende: „Das dauert alles zu lange“

EnBW-Chef Mastiaux kritisiert die Weichenstellungen in der Energiewende. Lange Genehmigungszeiten zum Beispiel brächten den Windkraftausbau zum Erliegen.
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Der EnBW-Chef mahnt: Es sei eine Verdopplung der Kapazitäten von Windrädern und Solaranlagen nötig, um jederzeit umweltfreundlichen Strom aus der Steckdose zu bekommen. Quelle: dpa
Frank Mastiaux

Der EnBW-Chef mahnt: Es sei eine Verdopplung der Kapazitäten von Windrädern und Solaranlagen nötig, um jederzeit umweltfreundlichen Strom aus der Steckdose zu bekommen.

(Foto: dpa)

Berlin Der Chef des Stromkonzerns EnBW, Frank Mastiaux, hat die Weichenstellungen zur Energiewende und zum Umstieg zur Elektromobilität kritisiert. „Das dauert alles zu lange“, sagte Mastiaux der „Süddeutschen Zeitung“.

Der Windkraftausbau sei völlig zum Erliegen gekommen wegen absolut inakzeptabler Genehmigungszeiten: „Wir brauchen mittlerweile 59 Monate, bis wir mal eine Windkraftanlage errichten können.“ Dabei sei mindestens eine Verdopplung der Kapazitäten von Windrädern und Solaranlagen nötig, um jederzeit umweltfreundlichen Strom aus der Steckdose zu bekommen.

Bei der Elektromobilität fehlten immer noch technische und gesetzliche Standards, um eine große Zahl von E-Autos mit Strom zu versorgen, ohne dass die Netze überlastet würden, sagte der EnBW-Chef. Zugleich gebe es beim Ausbau der Ladeinfrastruktur gesetzliche Hürden, die zum Teil überhaupt nicht nachvollziehbar seien. Die E-Autos schließlich genügten immer noch nicht den Anforderungen von Vielfahrern wie ihm selbst.

Mehr: Die Macht der Umweltlobbyisten erschwert die Suche nach Kompromissen, meint Handelsblatt-Redakteur Jürgen Flauger.

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  • dpa
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