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Energie

Studie Durch Photovoltaik-Ausbau könnten 50.000 neue Jobs entstehen

Um eine Stromerzeugungslücke zu vermeiden, müssen Photovoltaikkapazitäten laut einer Studie erweitert werden. Dadurch würden tausende neue Stellen entstehen.
05.12.2019 - 08:58 Uhr Kommentieren
Die Große Koalition hatte im Zuge ihres Klimaschutzprogramms angekündigt, Solarstrom stärker auszubauen. Quelle: dpa
Solarenergie

Die Große Koalition hatte im Zuge ihres Klimaschutzprogramms angekündigt, Solarstrom stärker auszubauen.

(Foto: dpa)

Berlin Bei einem stärkeren Ausbau der Stromerzeugung aus Photovoltaik könnten bis 2040 aus Sicht der Branche rund 50.000 neue Jobs entstehen. Das geht aus einer Studie der Marktforschungsfirma EuPD Research Sustainable Management im Auftrag des Bundesverbands Solarwirtschaft hervor.

Derzeit gibt es demnach rund 24.000 direkt Beschäftigte in der Photovoltaik-Branche. In dieser sind in den vergangenen Jahren tausende von Jobs abgebaut worden. Das lag vor allem an der zunehmenden Konkurrenz vor allem aus Asien bei der Fertigung von Solarprodukten.

Laut Studie müssen Photovoltaik- und Speicherkapazitäten deutlich stärker ausgebaut werden als bisher geplant – um eine Stromerzeugungslücke infolge des geplanten Ausstiegs aus der Atomenergie sowie der Kohleverstromung in Deutschland zu vermeiden. Dadurch könnte der Branchenumsatz von derzeit fünf Milliarden Euro auf 12,5 Milliarden Euro steigen.

Die Große Koalition hatte im Zuge ihres Klimaschutzprogramms angekündigt, Solarstrom stärker auszubauen. Dabei geht es auch um eine weitere Förderung. Bisher sollten neue Solarstromanlagen auf Gebäuden nicht mehr gefördert werden, sobald insgesamt eine Marke von 52 Gigawatt installierter Photovoltaik-Kapazität erreicht ist. Die Bundesregierung will diesen Förderdeckel nun aufheben.

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