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Energie

Täter weiter flüchtig Innogy-Vorstand Bernhard Günther bei Säureattentat schwer verletzt

Der Finanzchef des Energiekonzerns wurde von zwei Männern überfallen. Die Polizei ermittelt wegen versuchter Tötung. Das Motiv bleibt unklar.
Update: 05.03.2018 - 07:43 Uhr 4 Kommentare
Bernhard Günther: Säureattentat auf Innogy-Vorstand Quelle: dpa
Ermittlungen in Haan

Angriff am Morgen auf offener Straße.

(Foto: dpa)

DüsseldorfDer Essener Energiekonzern Innogy steht unter Schock: Am Sonntagvormittag wurde auf Finanzvorstand Bernhard Günther ein Säureattentat verübt. Der Manager ist schwer verletzt, aber außer Lebensgefahr.

Die Polizei ermittelt wegen versuchter Tötung. Das Motiv ist aber völlig unklar. Die bislang unbekannten Täter sind weiterhin auf der Flucht. Es gebe bislang keinen neuen Ermittlungsstand, sagte ein Sprecher der Polizei in Düsseldorf am Montagmorgen.

Innogy bestätigte den Anschlag am Abend. „Wir sind tief geschockt. Die Nachricht von dem Anschlag hat uns alle sehr betroffen gemacht“, teilte Uwe Tigges mit, der das Unternehmen seit dem Abgang von Peter Terium kommissarisch führt: „Wir sind in unseren Gedanken bei Bernhard und seiner Familie und wünschen ihm baldige Genesung.“

Günther wurde in eine Spezialklinik gebracht. Sein Gesundheitszustand sei unverändert, sagte der Sprecher der Polizei am Montag.

Nach einem Säureattentat schwer verletzt. Quelle: Reuters
Bernhard Günther

Nach einem Säureattentat schwer verletzt.

(Foto: Reuters)

Nach Angaben der Polizei Düsseldorf und der Staatsanwaltschaft Wuppertal wurde der 51-jährige am Sonntagmorgen gegen 9 Uhr in der Nähe seines Wohnortes in Haan bei Düsseldorf auf offener Straße von zwei Tätern angegriffen. Den Angaben zufolge übergossen die Täter den Manager „mit einer Flüssigkeit“. Er sei noch bis zu seinem Haus gelaufen, von wo dann die Rettungskräfte alarmiert wurden.

Die Polizei fahndet nach „zwei circa 20 bis 30 Jahre alten Männern mit südländischem Aussehen“. Beim Polizeipräsidium wurde eine Mordkommission eingerichtet, und es wurden Ermittlungen „hinsichtlich eines versuchten Tötungsdeliktes“ aufgenommen.

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4 Kommentare zu "Täter weiter flüchtig: Innogy-Vorstand Bernhard Günther bei Säureattentat schwer verletzt"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Polizei ermittelt wegen versuchter Tötung,
    Typisch deutscher Links-Staat.
    Würde man hier Rechte dahinter vermuten würde sofort wegen versuchtem Mord ermittelt.
    Aber es gibt in Deutschland zweierlei Recht.
    Es gibt für diese Tat keinen Rechtfertigungsgrund. Egal was die Mörder antreibt einen Säureanschlag zu verüben, es ist nicht zu rechtfertigen und Ursachen beim Opfer zu suchen finde ich nur Erbärmlich. Die Täter müssen schnellstens dingfest gemacht werden.

  • Ermittlung wegen versuchter Tötung?

    Bei Angriffen auf das Leben, begangen durch Kulturbereicherer, ermittelt die deutsche Justiz doch oft nur wegen gefährlicher Körperverletzung.

    Meist werden diese Verfahren doch eingestellt oder mit milden Urteilen zu den Akten gelegt. (Milieubedingte Unmutsäußerung).

    Und im Zweifel liegt die Schuld eben beim Opfer (vermutlich fremdenfeindlicher Hintergrund etc.).

    Probleme machen bekanntlich nur "Bio-Deutsche."

  • Da muß Herr Günther wohl jemandem ganz kräftig auf die Füße gestiegen sein. So ist auch verständlich, dass unsere Politiker Dinge machen, die von keinem nachvollzogen werden können.

  • Da muß man in Zukunft unsere Politiker der etablierten Parteien besonders schützen, das könnte ihnen auch passieren, ist in England auch schon praktiziert worden.

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