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Energie

Tanken in den Ferien Warum der Benzinpreis-Anstieg diesmal ausbleibt

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Abseits der beliebten Routen tanken

Fraglich ist auch, ob die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) weiter so viel Öl fördert wie bisher. Sie hat maßgeblich zu dem letztjährigen Preisrutsch beigetragen, da sie ihre Produktion nicht gedrosselt hat, um die Schieferölproduktion in den USA zu bremsen. Und sobald die Sanktionen gelockert werden, könnte zudem der Iran als Anbieter am Markt wieder auftreten. Das Ölangebot dürfte daher recht üppig bleiben.

Auf den ersten Blick wären das für die Autofahrer gute Nachrichten – gäbe es den Euro nicht, der durch die Griechenland-Krise massiv unter Druck geraten ist. Noch vor einem Jahr notierte die europäische Gemeinschaftswährung zum US-Dollar bei 1,36; heute sind es nur noch 1,11 Dollar. „Der Euro hat im Vergleich zum Dollar deutlich nachgegeben, das verteuert auch die Fertigprodukte wie Benzin“, sagt ein Sprecher von Aral, dem Marktführer im deutschen Tankstellengeschäft, der zum britischen Ölmulti BP gehört.

Der schwächere Euro hat die Spritpreise daher wieder anziehen lassen. Auch die Hürde von 1,50 Euro für einen Liter Super fällt immer öfter. Damit kostet Benzin aber immer noch weniger als vor einem Jahr. Laut Aral wurden im Juni 2014 für einen Liter Super E10 im Durchschnitt 1,56 Euro bezahlt. „Das relativ günstige Preisniveau unterstützt einen höheren Absatz an der Tankstelle“, heißt es bei Aral. Mit den Ferien hat das also kaum zu tun.

Und sparen können Autofahrer, wenn sie etwa die jüngsten Tipps des ADAC beachten. Der Automobilclub hat sich über drei Monate die Preise an den Tankstellen der großen Markenanbieter angeschaut. Das Ergebnis: „Die Durchschnittspreise bei den Markentankstellen von Aral, Shell, Esso, Total und Jet weichen erheblich voneinander ab.“ Jürgen Albrecht vom ADAC rät daher, den Tankstellenbesuch genau zu planen. Von 18 bis 20 Uhr sei das Tanken in der Regel am günstigsten. Zusätzlich sollten die Autofahrer auf die Unterschiede zwischen den Anbietern achten.

Das gilt insbesondere in der Urlaubszeit. „Viele Tankstellen nutzen die Touristenfahrtrouten intensiv für die eigene Preisoptimierung“, warnt das Internetportal clever-tanken.de. Geschäftsführer Bock rät den Autofahrern daher, via Internet, Navigationssystem oder Smartphone-App die Preise entlang der Route zu vergleichen.

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2 Kommentare zu "Tanken in den Ferien: Warum der Benzinpreis-Anstieg diesmal ausbleibt"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Hallo Herr Müller,
    es bleibt Ihnen frei benommen, zu Fuß zu gehen, Fahrrad fahren, oder das Auto nehmen. Sie können zu den empfohlenen Zeiten bei einer günstigen Tanke tanken,
    und mit einer Kreditkarte zahlen, die Bank dieser Kreditkarte gewährt weltweit nochmals 5 % Nachlass auf den Spritpreis. Diese Kreditkarte konnte man 2008 bei Lidl beantragen. Ja meine Frau und ich nutzen sie und haben seit dem schon viel Geld gespart. Auf diese Bank ist doch Verlass, somit habe ich schon 960 EUR gespart besser geht es doch gar nicht

  • Wenn ich 100 Euro verdiene, bekommt der Staat 50 Euro davon. Tanke ich dann meinen Golf für 50 Euro, bekommt der Staat davon nochmals mindestens 30 Euro an Steuern. Somit muß ich für 20.- Euro "steuerfreies" Benzin 100.- Euro verdienen und der Staat nimmt dabei 80 Euro an Steuern ein.

    400% Steuern beim Tanken!

    Dann regen sich Menschen darüber auf, wenn die Mineralölkonzerne mal 10% draufschlagen (wobei davon auch den größten Teil der Staat kassiert!)

    Irgendwie muß das Deutsche Weltrettungsprogramm ja finanziert werden und es schimpft sich so gut auf die geldgeilen Industrieunternehmen...

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