Energie

Tankstellen und Raffinerie Shell verkauft Australien-Geschäft

Der Ölkonzern Shell will sich künftig noch stärker auf das Gasgeschäft konzentrieren. Das Unternehmen verkauft hunderte australische Tankstellen. Zuvor hatte Shell auch in Deutschland einen Verkauf getätigt.
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Shell-Logo: Der Konzern büßt an Umsatz ein. Quelle: Reuters

Shell-Logo: Der Konzern büßt an Umsatz ein.

(Foto: Reuters)

SydneyDer britisch-niederländische Ölkonzern Royal Dutch Shell verkauft Geschäftsbereiche in Australien im Wert von rund 1,9 Milliarden Euro. Käufer sei der niederländische Rohstoffhändler Vitol, teilte Shell am Freitag mit. Vitol ist der weltweit größte unabhängige Öl-Händler.

Das Geschäft umfasse den Verkauf von 870 Tankstellen sowie der Raffinerie Geelong. Zudem trenne sich Shell von Geschäftsfeldern im Bitumen- und Chemikalienbereich. Zuvor verkaufte der Konzern bereits Raffinerien in Großbritannien und Deutschland. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg plant Shell in den kommenden fünf Jahren 30 Milliarden Dollar (21,9 Milliarden Euro) in die Gasförderung zu investieren.

„Australien bleibt weiterhin wichtig für Shell“, sagte der seit Anfang des Jahres amtierende Konzernchef Ben van Beurden laut der Nachrichtenagentur Bloomberg. „Doch wir müssen harte Entscheidungen treffen was unser Portfolio angeht, um weltweit wettbewerbsfähig zu bleiben.“

Neben Vitol hatten auch die Macquarie Group und Glencore Xstrata mit einem Kauf geliebäugelt. Sie zogen am Ende aber den den Kürzeren.

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