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Energie

Tarifabschluss steht bevor Verdi und RWE schnüren Tarifpaket für 25.000 Beschäftigte

Die Gewerkschaft Verdi und der Energiekonzern RWE haben sich vorläufig auf einen Tarifabschluss und Vereinbarungen zur Beschäftigungssicherung für rund 25.000 Mitarbeiter geeinigt. Einige Fragen sind aber noch offen.
16.08.2016 - 20:00 Uhr
Die Kraftwerke und der Braunkohletagebau stehen bei RWE besonders unter Druck. Quelle: dpa
RWE-Zentrale

Die Kraftwerke und der Braunkohletagebau stehen bei RWE besonders unter Druck.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Die Gewerkschaft Verdi hat sich auf einen Tarifabschluss und Vereinbarungen zur Beschäftigungssicherung für rund 25.000 Mitarbeiter des Energiekonzerns RWE geeinigt. Die Tarifkommission habe vorbehaltlich einer Einigung über noch offene Fragen einem Tarifpaket zugestimmt, teilte die Gewerkschaft am Dienstag mit. Ein RWE-Sprecher bestätigte die vorläufige Einigung. „Wir sind auf einem guten Weg.“

Die Tarifeinigung sieht nach Angaben von Verdi Einkommenserhöhungen um ein Prozent jeweils zum 1. Januar nächsten und übernächsten Jahres vor und hat eine Laufzeit von 24 Monaten. Zudem sollen die Tarif-Beschäftigten eine Einmalzahlung von je 1000 Euro erhalten, die voraussichtlich im Januar 2017 gezahlt wird.

Über die Gehaltsvereinbarungen hinaus hat Verdi die Verlängerung der Tarifverträge erzielt. Damit gebe es für die Beschäftigten „Tarifsicherheit in den sehr schwierigen Zeiten der Energiebranche“.

Neben Verdi verhandelt RWE noch mit der IG BCE – dort steht eine Vereinbarung noch aus. Das Dax-Unternehmen kämpft wegen der stark gefallenen Strom-Großhandelspreise mit wegbrechenden Gewinnen und hat angekündigt, die Kosten zu senken und weitere Stellen zu streichen.

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