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Energie

Trotz schlechter Zahlen Total-Aktien können zulegen

Gewinn- und Umsatzeinbrüche beim Ölkonzern Total – dennoch können die Aktien zulegen. Händler halten dem neuen Konzernchef zugute, dass er am Sparkurs seines verunglückten Vorgängers festhalten möchte.
29.10.2014 Update: 29.10.2014 - 14:57 Uhr Kommentieren
Patrick Pouyanne übernimmt den Posten von Christophe De Margerie, der Total-Chef war bei einem Flugzeugunglück in Moskau ums Leben gekommen. Quelle: ap

Patrick Pouyanne übernimmt den Posten von Christophe De Margerie, der Total-Chef war bei einem Flugzeugunglück in Moskau ums Leben gekommen.

(Foto: ap)

Paris/Frankfurt Trotz eines Gewinnrückgangs von Total haben die Aktien des französischen Ölkonzerns am Mittwoch zugelegt. Die Papiere verteuerten sich um 2,2 Prozent auf 46,50 Euro. Weil der Ölpreis im Zuge der mauen Konjunktur auf den tiefsten Stand seit vier Jahren gesunken ist, fiel der Gewinn im dritten Quartal um zwei Prozent auf 3,6 Milliarden Dollar.

Auch das Tankstellen-Geschäft von Total schwächelte. Der Umsatz sank ebenfalls um zwei Prozent auf 60,4 Milliarden Dollar. Der Ölpreis-Rückgang soll sich im vierten Quartal noch stärker bemerkbar machen.

Händler hoben positiv hervor, dass auch der neue Konzernchef Patrick Pouyanne den Sparkurs seines tödlich verunglückten Vorgängers Christophe de Margerie vorantreiben will. Zudem begrüßten Investoren die Entscheidung des Unternehmens, die Dividende beizubehalten.

Zugleich will Pouyanne noch bis Jahresende ölreiche Staaten besuchen, um die engen Kontakte zu pflegen, die der Diplomatensohn de Margerie etwa zu den Regierungen in Russland, Saudi-Arabien und Katar aufgebaut hatte. Dabei dürfte es auch um die Zukunft eines Erdgas-Großprojekts in Russland gehen, dessen Finanzierung wegen der US-Sanktionen im Zuge der Ukraine-Krise infrage steht.

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    De Margerie war vorige Woche bei einem Flugzeugunglück in Moskau ums Leben gekommen. Der Privatjet des 63-Jährigen war beim Start vom Flughafen Wnukowo mit einem Schnee-Räumfahrzeug zusammengestoßen. De Margerie hatte in Russland offenbar an einer Regierungskonferenz teilgenommen, auf der es um ausländische Investitionen ging.

    Handelsblatt Energie Briefing
    • rtr
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