Energie

Ufinet Italienischer Energiekonzern Enel greift nach Glasfasernetzbetreiber in Lateinamerika

Der italienische Konzern Enel will sein Kabelnetz-Geschäft ausbauen. Nun beteiligt sich Enel an der lateinamerikanischen Ufinet.
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In Italien baut Enel bereits mit einem Partner ein Glasfaser-Netz aus und tritt damit in Konkurrenz zur heimischen Telecom Italia. Quelle: Reuters
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In Italien baut Enel bereits mit einem Partner ein Glasfaser-Netz aus und tritt damit in Konkurrenz zur heimischen Telecom Italia.

(Foto: Reuters)

MailandDer italienische Versorger Enel greift nach der lateinamerikanischen Ufinet, um sein zweites geschäftliches Standbein als Kabelnetzbetreiber zu stärken. Enel könnte mehr als zwei Milliarden Euro in Ufinet investieren, teilte der italienische Konzern am Montag mit.

Zunächst werde Enel einen Anteil von 21 Prozent an Ufinet für 150 Millionen Euro vom Eigner Cinven übernehmen, die übrigen Anteile könnte Enel dann für einen Preis zwischen 1,32 bis zu 2,1 Milliarden Euro kaufen. Die Transaktion stärke Enels Position als führender Infrastruktur-Anbieter in Lateinamerika, sagte Enel-Chef Francesco Starace. Enel befindet sich in der Region auf Einkaufstour.

In Italien baut Enel bereits mit einem Partner ein Glasfaser-Netz aus und tritt damit in Konkurrenz zur heimischen Telecom Italia. Enel nutzt dabei sein Stromnetz bis hin zum Privatkunden.

Enel werde ähnliche Netze auch in anderen Ländern errichten, hatte der Konzern angekündigt. Ufinet ist in 14 Ländern Lateinamerikas vertreten und betreibt Glasfasernetze mit einer Länge von mehr als 49.000 Kilometern.

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  • rtr
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