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Energie

Ukraine-Krise Russischer Staatskonzern baut Geschäfte mit BP aus

Der russische Staatskonzern Rosneft und BP weiten trotz der Ukraine-Krise ihre Geschäftsbeziehung aus. Bis zu 12 Millionen Tonnen Öl liefert Rosneft an BP. Für den BP-Chef stellen die Sanktionen kein Problem dar.
27.06.2014 - 10:00 Uhr Kommentieren
Die Ukraine-Krise liegt wie ein Schatten über den Geschäften von BP mit Rosneft: „Ich nehme keine Stellung zu persönlichen Sanktionen“, sagte BP-Chef Bob Dudley vor Journalisten. Quelle: dpa

Die Ukraine-Krise liegt wie ein Schatten über den Geschäften von BP mit Rosneft: „Ich nehme keine Stellung zu persönlichen Sanktionen“, sagte BP-Chef Bob Dudley vor Journalisten.

(Foto: dpa)

Chabarowsk Der russische Energiekonzern Rosneft baut ungeachtet der Sanktionen aus dem Westen seine Geschäftsbeziehungen zur britischen BP aus. Die beiden Firmen vereinbarten die Lieferung von bis zu 12 Millionen Tonnen Ölprodukten an BP, wie Rosneft am Freitag mitteilte. Der russische Staatskonzern erhalte dafür mindestens 1,5 Milliarden Dollar Vorauszahlung. Erst im Mai hatten sich Rosneft und BP auf die gemeinsame Suche nach Öl in Russland verständigt.

Angesichts der eskalierenden Lage in der Ukraine hatte der Westen vor einigen Wochen seine Sanktionen gegen Russland verschärft. Die USA verhängten Strafmaßnahmen gegen einige der engsten Vertrauten von Präsident Wladimir Putin, darunter führende Wirtschaftsvertreter wie den Rosneft-Chef Igor Setschin. Der britische Ölgigant BP ist mit 20 Prozent am Rosneft-Konzern beteiligt, gegen den selbst keine Sanktionen verhängt wurden. „Ich arbeite hier mit Rosneft. Es ist ein Geschäft zwischen Unternehmen. Ich nehme keine Stellung zu persönlichen Sanktionen“, sagte BP-Chef Bob Dudley vor Journalisten.

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