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Energie

Umweltschützer protestieren Umstrittene Erdölsuche vor den Kanaren hat begonnen

Vor den Ferieninseln Lanzarote und Fuerteventura hat der spanische Mineralölkonzern Repsol Bohrungen eingeleitet. Auf der Suche nach Erdöl sollen zunächst Bodenproben entnommen werden.
18.11.2014 - 13:41 Uhr Kommentieren
Umweltschützer demonstrieren gegen die Probebohrungen östlich der Inseln Lanzarote und Fuerteventura. Quelle: dpa

Umweltschützer demonstrieren gegen die Probebohrungen östlich der Inseln Lanzarote und Fuerteventura.

(Foto: dpa)

Santa Cruz de Tenerife Die umstrittene Erdölsuche bei den Kanarischen Inseln hat begonnen. Wie der spanische Mineralölkonzern Repsol mitteilte, wurde am Dienstag im Atlantik von einem Spezialschiff aus eine Probebohrung eingeleitet.

„Das erste Ziel besteht darin, aus einer Tiefe von 1900 und 3050 Metern Bodenproben zu entnehmen“, sagte der Konzernsprecher Marcos Fraga dem staatlichen Rundfunk RNE.

Die Probebohrungen östlich der Inseln Lanzarote und Fuerteventura sollen nach Angaben des Unternehmens etwa zwei Monate dauern. Die spanische Regierung hatte dem Konzern die Genehmigung gegeben. Die Regionalregierung der Kanaren, die meisten politischen Parteien und die internationalen Umweltschutzorganisationen sind dagegen.

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