Energie

Unrentable Kraftwerke Stromversorger drängen auf mehr Geld vom Staat

Stromversorger und Aufseher drängen die Bundesregierung zur Eile: Weil Gas- und Kohlkraftwerke wegen der Energiewende immer häufiger unrentabel sind, muss schnell eine Lösung her. Wie so oft geht es ums Geld.
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Vattenfall-Kraftwerk in Jänschwalde, Brandenburg: Die Stromversorger haben Überkapazitäten. Quelle: dpa

Vattenfall-Kraftwerk in Jänschwalde, Brandenburg: Die Stromversorger haben Überkapazitäten.

(Foto: dpa)

EssenEs ist selten, dass sich Aufseher und Unternehmen einig sind. Wenn es um unrentable Gas- und Kohlekraftwerke geht, ist das aber der Fall. „Es besteht dringender Handlungsbedarf“, sagte EnBW-Chef Frank Mastiaux am Montag bei der Fachmesse E-World in Essen. „Wir müssen jetzt handeln“, forderte Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes, im Einklang mit dem Manager.

Hintergrund der Appelle: Wegen der Energiewende lohnt sich der Betrieb von Gas-und Kohlekraftwerken immer weniger. Die Betreiber wollen daher viele abschalten. Doch da die erneuerbaren Energien immer mehr zur Stromversorgung beitragen, werden die fossilen Kraftwerke gleichzeitig immer wichtiger, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten – und so verbieten ihnen die Behörden die Abschaltung. Für die Unternehmen wird das teuer.

EnBW ist der erste Energieversorger, bei dem die Bundesnetzagentur eine Grenze überschritten hat. Mastiaux wollte fünf seiner Kraftwerke abschalten, weil sie sich auf Grund geringer Betriebsdauer nicht mehr lohnten. Laut Gesetz muss er dafür die Bundesnetzagentur um Erlaubnis fragen – und die sagte: Nein. Die Kraftwerke würden gebraucht, um eine sichere Stromversorgung im Südwesten zu gewährleisten.

Diese Kraftwerke sind nicht mehr rentabel
Gaskraftwerk in Hamm
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Trianel-Gaskraftwerk in Hamm (Nordrhein-Westfalen)

Angesichts des stark gefallenen Strom-Großhandelspreises befürchten Stadtwerke hohe Verluste in der konventionellen Erzeugung. Dies könne zu einem erheblichen Hemmschuh für die Energiewende werden, weil Städte angesichts der Verluste nicht mehr in erneuerbare Energien investierten, sagte der Chef des größten deutschen Stadtwerkeverbundes Trianel, Sven Becker, am Mittwoch.

Becker weiß, wovon er spricht. Das Gaskraftwerk des Stadtwerkeverbundes in Hamm ging 2007 nach zweijähriger Bauphase ans Netz und erzeugt seitdem Strom für 1,8 Millionen Haushalte. Dennoch: „Dieses Kraftwerk rechnet sich nicht mehr. Obwohl wir eines der modernsten Kraftwerke in Deutschland haben mit 58 Prozent Wirkungsgrad, werden wir in 2014 nicht mehr Zins und Tilgung mit diesem Kraftwerk verdienen. Das heißt, wir werden 2014 hier in zweistelliger Millionenhöhe Verluste mit diesem Kraftwerk einfahren“, sagte Martin Buschmeier vom Trianel Gaskraftwerk in Hamm dem WDR.

Grund ist unter anderem der Preis für Strom an der Börse. Aufgrund des hohen Angebots durch den Zuwachs der erneuerbaren Energien ist der in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich gesunken.

Energy Award
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Trianel-Chef Becker (im Bild bei der Energy Award Jury-Sitzung des Handelsblatts) appellierte an die Politik, nach der Bundestagswahl dringend den Energiemarkt zu reformieren. Derzeit gebe es keinen Vertrauensschutz für die Milliardeninvestitionen in konventionelle Kraftwerke.

Niemand investiere neu in konventionelle Kraftwerke, die aber noch lange gebraucht würden. „100 Prozent Erneuerbare bis 2030 sind utopisch und nicht finanzierbar.“ Ohne die Investitionen laufe Deutschland in gravierende Energieprobleme hinein, wenn 2018 wie geplant die letzten Atomkraftwerke abgeschaltet würden: „Der Markt kollabiert.“

Kraftwerk Irsching bleibt in Betrieb
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Gaskraftwerk in Malzenice (Slowakei)

Nur zweieinhalb Jahre nach der Inbetriebnahme legt der Energiekonzern Eon sein Gaskraftwerk im slowakischen Malzenice für unbestimmte Zeit still. Ein wirtschaftlicher Betrieb der Anlage sei wegen der gefallenen Strom-Großhandelspreise und der schwachen Auslastung derzeit nicht möglich, teilte der Versorger am Montag mit. Ab Oktober werde die Anlage nur noch in Reserve gehalten. Die Anlage in Malzenice kam seit der Inbetriebnahme im Januar 2011 dem Energieriesen zufolge gerademal auf 5600 Betriebsstunden. Kalkuliert habe der Konzern ursprünglich mit bis zu 5000 Stunden im Jahr. Die Leistung des Blocks von 430 Megawatt entspricht etwa der Hälfte eines Atomkraftwerks.

Kraftwerk Irsching bleibt in Betrieb
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Eon-Gaskraftwerk Irsching (Bayern)

Mehrfach drohte etwa Eon-Chef Johannes Teyssen (l.) damit, das Gaskraftwerk abzuschalten, im Bild ist er mit dem bayerischen Ministerpräsident Horst Seehofer (Mitte) und Lex Hartman (r.), Vorsitzender des Aufsichtsrats des Netzbetreibers Tennet, vor der Anlage zusehen. „Die Lage der umweltfreundlichen Gaskraftwerke ist dramatisch. Die Rendite ist bei null angelangt“, sagte Teyssen.

Die Lage ist paradox, Gaskraftwerke sind nicht nur die umweltfreundlichsten unter den konventionellen Kraftwerken, sondern auch die flexibelsten. Sie können bei Bedarf innerhalb von Minuten hochgefahren werden und könnten so die Schwankungen der erneuerbaren Energien ausgleichen. Doch sie sind auch die teuersten Kraftwerke, sodass sie als letztes angeschaltet werden, wenn Strom fehlt. Das hat zu teils sehr niedrigen und unwirtschaftlichen Auslastungsquoten geführt.

Kraftwerk Irsching bleibt in Betrieb
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Zumindest für Irsching wurde im April dann doch noch eine Lösung gefunden: Der zuständige Netzbetreiber Tennet beteiligt sich an den Betriebskosten für das Gaskraftwerk – und kann es dafür einsetzen, wenn die Netzstabilität in Gefahr ist. Eon erhält im Gegenzug eine Entschädigung.

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Statkraft-Gaskraftwerk Knapsack II

Der norwegische Energieerzeuger Statkraft hat neben sein Gastkraftwerk Knapsack I in Hürth bei Köln noch das zweite nagelneue, 350 Millionen Euro teure Knapsack II (Bild) dazu gestellt. Das Kraftwerk ist betriebsbereit und zählt mit einem Wirkungsgrad von fast 60 Prozent zu den modernsten der Welt. Es könnte mit rund 430 Megawatt bis zu 500.000 Menschen mit Strom versorgen.

Doch Statkraft fährt das Kraftwerk nicht hoch. Grund seien die niedrigen Börsenstrompreise bei gleichzeitig teurem Gas, sagte Statkraft-Manager Jürgen Tzschoppe. Auch das ältere Modell Statkraft I stand teilweise still.

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Verbund-Gaskraftwerk Mellach

Auch in Österreich hat man mit unrentablen Kraftwerken zu kämpfen. Beim Spatenstich für das Kraftwerk Mellach im Jahr 2008 hatte der damalige Verbund-Chef Michael Pistauer (Mitte) noch gut Lachen. Sein Nachfolger bei dem größten österreichischen Stromanbieter Wolfgang Anzengruber will laut Informationen der Zeitung „Der Standard“ das Gaskraftwerk jetzt einmotten. Die Begründung: Das Pipelinegas zum Betrieb des Kraftwerks ist zu teuer, die erzielbaren Strompreise im Großhandel aber zu niedrig, und so mache der Verbund mit jeder in Mellach produzierten Kilowattstunde Verlust.

Das Unternehmen erhält nun zwar für den Weiterbetrieb eine Entschädigung, die beträgt aber laut Gesetz nur 70 bis 75 Prozent der Gesamtkosten. Mastiaux reicht das nicht: „Das ist unternehmerisch nicht durchzuhalten. Wir werden uns dagegen wehren“, sagte er. Der drittgrößte deutsche Stromkonzern hat gegen das Abschaltverbot bereits Beschwerde beim Oberlandesgericht Düsseldorf eingelegt.

Das Problem wird in den nächsten Monaten wohl eher größer als kleiner werden. Derzeit liegen bei der Bundesnetzagentur Anträge auf die Stilllegung von insgesamt 42 Kraftwerken vor. Fünf davon gehören dem Essener Energieversorger RWE, acht dem Düsseldorfer Stromunternehmen Eon und fünf dem Baden-Württemberger Versorger EnBW. Bei dem überwiegenden Teil der Kraftwerke prüft die Bundesnetzagentur noch, ob sie für die sichere Stromversorgung wichtig sind.

Die Bundesregierung hat das Thema erst einmal auf die lange Bank geschoben. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat zwar versprochen, „mittelfristig einen zweiten Markt für das Vorhalten von Kapazität zu schaffen“. Kurzfristig ist aber noch keine Lösung in Sicht.

Handelsblatt Energie Briefing
Vattenfall macht Milliardenverlust
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10 Kommentare zu "Unrentable Kraftwerke: Stromversorger drängen auf mehr Geld vom Staat"

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  • Völlig richtig, das hat mit Marktwirtschaft nichts mehr zu tun, sondern ist merkelsche Lobby-/Vetternwirtschaft in Reinkultur.

    "Marktwirtschaft" würde so aussehen:

    - Der Stromkunde fragt am Markt i.d.R. kontinuierlichen, relativ ausfallsicheren Strom nach.

    - Die MusterWindSolarStrom GmbH bietet für 5 Cent/kWH Stom an, der 50% der Zeit ausfällt, abhängig vom Wetter.

    - Die MusterKohleAtomstrom AG bietet für 10 Cent/kWH am Markt ausfallfreien Strom an, der durchschnittlich nur 15Minuten einmal im Jahr ausfällt.

    Der Kunde wählt dann leider Kohle-/Atomstrom!
    Um die Nachfrage des Kunden zu bedienen, muß sich die MusterWindSolarStrom GmbH etwas einfallen lassen. Sie könnte versuchen

    - den Strom in (Pump-)Speichern zu speichern

    - zur Ausfallsicherheit Gaskraftwerke zu betreiben, oder sich diese Leistung von der MusterGaskraftwerk GmbH zuzukaufen

    Ob dann der Preis noch mit den 10Cent für Kohle/Atomstrom konkurrenzfähig ist, ist natürlich fraglich. Vielleicht ist der Kunde "grün" und
    ist bereit bis zu 20 Cent/kWH zu bezahlen, wenn die Energiequelle ökologisch ist.

    Wie es am Ende ausgeht, entscheidet der Kunde, der völlig im demokratischen Sinne mit seinem eigenen Geld "abstimmt" was er will.

  • Der Bau von AKW an Küsten ist völlig logisch aufgrund des unbegrenzt vorhandenen Kühlwassers. Küsten sind wiederum völlig häufig an den seismisch aktiven Zonen (der sogenannte "Ring des Feuers"). Das Fukushima-Kraftwerk ist nur ein tragisches Opfer eines Wandels der menschlichen Lebensauffassung. Als Fukushima gebaut wurde,
    fanden überall in der Welt regelmäßige Atom-Tests statt, niemand hatte große Angst vor Radioaktivität. Heute herrscht ein panische
    Angst vor jeder theoretischen beeinträchtigung der Gesundheit, da passen kleine Risiken wie die japanischen AKW nicht mehr ins Weltbild.

  • Ich frage mich wirklich wann es die Leute endlich begreifen werden, dass die Energiewende mindestens die Preise verdoppeln wird. Es sind ja 2 Infrastrukturen nötig. Erneuerbare plus konventionelle als Backup oder Erneuerbare plus Speicher als Backup. Und die Kosten dafür müssen nun mal bezahlt werden. Irgendwo. Entweder über höhere Strompreise oder höhere Verbraucherpreise. Wenn z.B. ab morgen alle die EEG Umlage zahlen müssen, dann wird der Strom für den Privatmann zwar etwas billiger, aber dafür steigen dann die Fahrkartenpreise bei der Bahn.
    Die Energiewende ist auch nicht falsch geplant oder schlecht durchdacht. Es geht einfach nicht anders, wein nun mal 2 Infrastrukturen gebraucht werden. Das ist wie wenn man sich ein Elektroauto für Kurzstrecken kaufen, seinen alten Diesel aber für die Langstrecke behält. Dann werden eben doppelt Steuer, Wartung und Versicherung fällig. Das Theater was die Politik im Moment aufführt ist nur den klägliche Versuch so zu tun, als könnte man etwas tun. Selbst wenn Berlin auf ein mal die Gier verliert und auf die Stromsteuer und MwSt. für Strom verzichtet wird es gesamtwirtschaftlich nicht billiger. Die Steuereinnahmen fehlen dann eben und es gibt weniger Geld für Kindergartenplätze oder unnütze Bauvorhaben, den mal im Ernst, noch unwahrscheinlicher als ein Gelingen der Energiewende ist, dass der alte Fritz plötzlich wieder auftaucht und dem Staat die Effizienz bei bringt.

  • Ich hätte kein Problem damit neben einem KKW zu wohnen. Auch mit Fracking hätte ich keine Probleme.
    Wie sagt man bei den Klingonen. "A coward dies 1000 deaths a hero dies but 1!"

  • Verstaatlichung führt sehr rasch zur Überschuldung und weiteren Steuererhöhungen.

  • Ich wohne in Sichtweite eines AKW´s und fühle mich sehr sicher.
    Die Energiewende ist ein großer Mist und jetzt wird sogar eine sozialistische Planwirtschaft eingeführt. Niemand kann einer Firma vorschreiben, ein unrentables Kraftwerk weiter zu betreiben. Allerdings würde ich dafür plädieren, dass wenn ein Kraftwerk abgeschaltet wird, seine Betriebserlaubnis erlischt. Ende! Das muss auch für hochmoderne Gaskraftwerke gelten. Evtl. könnte man dann der Bundesnetzagentur erlauben, dieses Krafwerk für ca. 20% seiner Baukosten zu erwerben und auf eigene Rechnung als Notreserve zu betreiben. Die Rechnung zahlt selbstverständlich der Bürger, denn eine Mehrheit in D hat die Energiewende gefordert. 75% des Strompreises sind öffentliche Abgaben, da machen weitere 10% nichts aus. Jedem, der eine Energiewende fordert, muss klar sein, dass er diese auch bezahlen muss. Die Bundesregierung könnte die Energieversorger gegen Entschädigung verstaatlichen und dann nach dem Kostendeckungsprinzip eine saubere ökologisch orientierte Energiepolitik durchziehen. Dann wird der Strom richtig teuer werden und wir werden dann sparsamer damit umgehen, was zu weiteren Preissteigerungen führen wird. Sollte dann eine KW/h einmal einen Euro kosten, dann werden wir alle Weltmeister im Stromsparen werden. Ich kann mich noch gut erinnern, wie 1 Minute USA Telefonat fast 1,00 DM gekostet hat.

  • "Das KKW für sich genommen war völlig betriebssicher"

    Da sind Sie völlig sicher ? Würden Sie darauf das Leben Ihrer Familie verwetten ? Kennen Sie jemand in Japan der Ihnen die volle Wahrheit erzählen kann ?

  • Muss man Energieerzeuger subventionieren? Will jemand einen Betrieb eröffnen, muss er auf eigene Rechnung investieren. Bietet er sein Erzeugnis günstig an, macht er gute Geschäfte und kann abschreiben. Andernfalls kauft man beim Wettbewerb und es droht Insolvenz. Das ist Marktwirtschaft! Diese deutschen Energieriesen wissen genau wie sie den Staat, sprich Steuerzahler, melken können. Das muß endlich aufhören!!! Letzte Bahn 25. Mai 2014!!!!!

  • Die ganze 'Energie-Wende' ist ohne Gesamtkonzept gestartet worden. Deshalb ist sie unverantwortlich für den Wirtschafts-Standort Deutschland.

    Sowohl die Bürger dieses Landes als auch die von einer zuverlässigen und kostengünstigen Energieversorung abhängigen Industriebetriebe haben - wie in den vergangenen 50 Jahren - einen Anspruch auf ein gesichertes Energie- Gesamtkonzept.

    Frau Merkel hat anlässlich eines nicht relevanten Vorfalls in Japan diese unsinnige Energiewende als politische Zielsetzung vorgegeben. Die primäre Ursache der Anlage in Fukushima war ein landestypischer Tsunami, der regelmässig die Ostküste trifft. An der Westküste und im Landesinneren laufen Japans KKWs störungsfrei. Die TEPCO hatte das KKW aus Kostengründen wegen kurzer Leitungen zum Abnehmer Tokyo an die Ostküste gebaut. Das war ein Standort- Fehler. Das KKW für sich genommen war völlig betriebssicher.

    Nach Merkels Logik müssen nunmehr auch Autos, Züge, Wohnhäuser und Fabriken abgeschafft werden, da sie alle von diesem Tsunami zerstört wurden. Eine ziemlich abstruse und nich nachvollziehbare Logik von Frau Merkel.

    Der Rest der Welt ist schlauer: USA, Japan, China, Australien und fast alle Industrienationen bauen jetzt über 300 NEUE KKWs nach modernsten Sicherheits-Standards. Deshalb wird der Energie- Kostennachteil Deutschlands in wenigen Jahren unsere Wettewerbsfähigkeit untergraben.

    Dann sind Frau Merkel und ihr Gehilfe Gabriel jedoch längst auf Kosten der Steuerzahler im Ruhestand.

    Deshalb muss diese unverantwortliche und naive 'Energie- Wende' jetzt gestoppt werden, ehe es zu spät ist.

  • Der Vorrang für Oekostrom verbunden mit den Garantiepreisen für Oekostrom der dann ggf. zu Negativpreisen vermarktet wird ist eine Art Enteignung der Kraftwerksbetreiber.

    Man kann meinen, dass der grösste Teil der Versorger staatlichen Körperschaften gehört und es somit egal ist ob der Bürger diese Kosten über die eine, oder andere Steuer, oder Stromkosten in Waren inkludiert, bezahlt.

    Einen Kohle- und Erdgaskraftwerkspark mit 100000 MW Kapazität vorzuhalten, ca. 2000 MW jährlich zu ersetzen, kostet ca. 10 Mrd. €/Jahr.

    Am Ende bezahlt der Bürger 10 Mrd. € zusätzlich zu den bekannten Kosten für seinen ökologischen Glauben.

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