Energie

Verschärfter Sparkurs Faserhersteller Lenzing plant Stellenabbau

Die Investitionen werden deutlich zurückgeschraubt, Mitarbeiter sollen entlassen werden: Der österreichische Textilfaser-Hersteller Lenzing verstärkt seinen Sparkurs. Grand dafür sind die niedrigen Preise.
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Der Mitarbeiter eines Geschäfts bereitet den Winterschlussverkauf vor. Dem Textilfaser-Hersteller Lenzing machen die dauerhaft niedrigen Preise zu schaffen. Quelle: dpa

Der Mitarbeiter eines Geschäfts bereitet den Winterschlussverkauf vor. Dem Textilfaser-Hersteller Lenzing machen die dauerhaft niedrigen Preise zu schaffen.

(Foto: dpa)

WienDer österreichische Textilfaser-Hersteller Lenzing plant angesichts der unverändert schwachen Nachfrage einen weiteren Arbeitsplatzabbau. Vor allem am Heimatstandort im oberösterreichischen Lenzing will das Unternehmen bis zu 250 Arbeitsplätze abbauen, wie die Firma am Freitag mitteilte. Grund dafür sind die anhaltend niedrigen Faserpreise.

Auch in den kommenden Quartalen sei hier keine Erholung zu erwarten, erklärte der Konzern. Die bislang gesetzten Maßnahmen reichten daher nicht aus, um diesen Preisrückgang zu kompensieren. Neben dem Arbeitsplatzabbau wolle die Firma auch ihre Investitionen „signifikant“ zurückschrauben.

Lenzing stellt Viskosefasern her, die dann zu Bekleidung, Bettwäsche, Wattepads oder Tampons weiterverarbeitet werden. Bereits Ende 2013 hatte Lenzing angekündigt, weltweit 600 Vollzeitstellen abzubauen.

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