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Energie

Vor Verhandlungen IG Metall macht mehr Druck

Knapp 100.000 Teilnehmer hat die IG Metall bei ihren Warnstreiks gezählt. Falls es bis Pfingsten kein Ergebnis bei den Verhandlungen gibt, droht den Unternehmen sogar ein unbefristeter Ausstand.
07.05.2013 - 17:16 Uhr 1 Kommentar
Warnstreik in Hamburg: Die IG Metall fordert 5,5 Prozent mehr Geld für zwölf Monate. Quelle: dpa

Warnstreik in Hamburg: Die IG Metall fordert 5,5 Prozent mehr Geld für zwölf Monate.

(Foto: dpa)

Stuttgart/Hamburg Die IG Metall hat den Druck auf die Arbeitgeber durch Warnstreiks vor der wohl vorentscheidenden dritten Verhandlungsrunde erhöht. Nach Gewerkschaftsangaben beteiligten sich am Dienstag bundesweit knapp 100.000 Beschäftigte an befristeten Arbeitsniederlegungen und Demonstrationen.

IG-Metall-Chef Berthold Huber forderte die Unternehmen vor der am Abend geplanten Fortsetzung der Gespräche ultimativ auf, ein tragfähiges Lohnangebot vorzulegen. "Wir haben jetzt nur noch knapp zehn Tage Zeit für eine Lösung am Verhandlungstisch", sagt er. Falls bis Pfingsten kein Kompromiss erreicht ist, will die Gewerkschaft ihre Mitglieder zur Urabstimmung über einen unbefristeten Streik aufrufen.

Am Mittwoch will die IG Metall in Baden-Württemberg die Beschäftigten an allen deutschen Standorten des Autozulieferers Mahle zu Informationsveranstaltungen aus dem Betrieb rufen. Auch beim Zulieferer ElringKlinger soll es Aktionen geben. Firmenchef dort ist der Verhandlungsführer der Arbeitgeber in Baden-Württemberg, Stefan Wolf. In Nordrhein-Westfalen sind für Mittwoch zeitweise Arbeitsniederlegungen in rund 120 Betrieben geplant, wie die Gewerkschaft am Dienstag mitteilte.

Die dritte Gesprächsrunde von IG Metall und Südwestmetall sollte am Dienstagabend in Böblingen beginnen. Am Mittwoch gehen die Verhandlungen in Bayern weiter. Zwischen Gewerkschaft und Arbeitgebern hatten sich die Fronten zuletzt verhärtet, so dass eine Einigung in dieser Woche als unwahrscheinlich gilt.

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    1 Kommentar zu "Vor Verhandlungen: IG Metall macht mehr Druck"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Wann kümmerst sich die IGM endlich um Steuererleichterungen?
      Die 5% bringen gar nichts, wenn alles der Staat kassiert. Wir brauchen Steuererleichterungen! IGM STOPP die KALTE PROGRESSION!

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