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Energie

Wasserkraftwerke in Österreich Stromkonzern Verbund profitiert von starken Regenfällen

Der Stromkonzern Verbund hat seinen Gewinn im ersten Quartal dank 127 Wasserkraftwerken in Österreich und Bayern kräftig gesteigert.
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Der Konzern ist Österreichs größter Stromproduzent. Quelle: Reuters
Verbund

Der Konzern ist Österreichs größter Stromproduzent.

(Foto: Reuters)

WienÖsterreichs größter Stromkonzern Verbund hat zum Jahresauftakt unter anderem dank höherer Wasserstände in seinen Kraftwerken mehr verdient. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um 18,7 Prozent auf 270,0 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Unter dem Strich legte der Gewinn um 30 Prozent auf 121,6 Millionen Euro zu. Die Erwartungen des Marktes wurden damit übertroffen.

Aufgrund der guten Entwicklung zum Jahresauftakt traut sich das Unternehmen auch im Gesamtjahr mehr zu. 2018 werde nun ein Ebitda von rund 870 Millionen Euro anstelle von bisher 850 Millionen Euro erwartet.

Das Nettoergebnis werde nun bei rund 320 Millionen Euro gesehen, nachdem zuvor mit rund 300 Millionen Euro gerechnet wurde. Den Aktionären stellte der mehrheitlich im Staatsbesitz stehende Konzern eine Ausschüttungsquote zwischen 40 und 45 Prozent bezogen auf das um das um Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis in Aussicht.

Positiv ausgewirkt habe sich zuletzt die Wasserführung der Flüsse. Das Ergebnis des Stromkonzerns hängt stark von den 127 Wasserkraftwerken ab, die an der Donau in Österreich und Bayern liegen.

Je mehr Wasser in den Flüssen fließt, desto besser ist die Auslastung der Kraftwerke. Auch die Erzeugung der Jahresspeicherkraftwerke habe deutlich gesteigert werden können, hieß es.

Die Erlöse aus den Flexibilitätsprodukten, die beim Ausgleich und der Stabilisierung der Netze zum Einsatz kommen, seien hingegen erwartungsgemäß zurückgegangen.

Handelsblatt Energie Briefing
  • rtr
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