Energie

Wegen langem Winter Heizungsspezialist Centrotec verdient weniger

Die schwächelnde Konjunktur in Europa und der lange Winter haben die Bilanz des Heizungsspezialisten Centrotec belastet. Der Vorstand glaubt jedoch weiterhin seine Jahresziele erfüllen zu können.
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Ein dreht an einem Heizungsregler. Centrotec profitierte vom Verkauf der Centrosolar. Quelle: dapd

Ein dreht an einem Heizungsregler. Centrotec profitierte vom Verkauf der Centrosolar.

(Foto: dapd)

DüsseldorfDer lange Winter und die Konjunkturschwäche in den wichtigsten Auslandsmärkten haben dem Heizungs- und Lüftungsspezialisten Centrotec zugesetzt. Der Umsatz schrumpfte im zweiten Quartal um 4,4 Prozent auf 235,9 Millionen Euro, wie die Firma am Dienstag mitteilte.

Vor Zinsen und Steuern (Ebit) sackte der Gewinn um fast ein Viertel auf 6,9 Millionen Euro. Wegen des stark verbesserten Zins- und Beteiligungsergebnisses verbuchte Centrotec allerdings einen Gewinn nach Steuern von 2,9 Millionen Euro nach einem Verlust von 0,1 Millionen vor Jahresfrist.

Der Vorstand hofft indes, im weiteren Jahresverlauf aufholen zu können und peilt unverändert sowohl beim Umsatz wie beim Ebit Zuwächse an. Die Firma profitiert vom Trend zu energieeffizienten Heizgeräten und hatte 2012 nach dem Verkauf der letzten Anteile an der defizitären Solartochter Centrosolar einen deutlichen Anstieg des Ebit um 42 Prozent auf rund 35 Millionen Euro verbucht. Der Umsatz lag bei 534 Millionen Euro.

Handelsblatt Energie Briefing
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