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Energie

Wegen Schienenkartell Thyssen und Voestalpine erneut zu Bußgeld verdonnert

Schienenhersteller hatten über Jahre die Preise abgesprochen. Nun kassieren Thyssen-Krupp und Voestalpine erneut ein Bußgeld vom Kartellamt. Die Konzerne hatten bereits mit der Millionenstrafe gerechnet.
23.07.2013 - 12:17 Uhr Kommentieren
Arbeiter beim Gleisbau: Thyssen-Krupp und Voestalpine kassieren neue Strafen im Schienenkartellverfahren. Quelle: ddp

Arbeiter beim Gleisbau: Thyssen-Krupp und Voestalpine kassieren neue Strafen im Schienenkartellverfahren.

(Foto: ddp)

Wien Thyssen-Krupp akzeptiert das erneute Bußgeld des Bundeskartellamtes im Schienenkartellverfahren in Höhe von 88 Millionen Euro. Der Konzern habe dafür bereits eine entsprechende Rückstellung gebildet, teilte der Essener Konzern mit. Mit dem Bußgeldbescheid für die Verfahrenskomplexe Privatmarkt und Weiche seien die Thyssen-Krupp betreffenden Vorwürfe im Schienenkartell nunmehr insgesamt und abschließend geahndet.

Bereits vor einem Jahr hatte das Bundeskartellamt wegen unerlaubter Absprachen bei Schienenlieferungen an die Deutsche Bahn ein Bußgeld in Höhe von 103 Millionen Euro verhängt. Thyssen-Krupp betonte, dass die Aufklärung des Schienenkartells intensiv unterstützt worden sei und personelle Konsequenzen gezogen wurden. Mit der Deutschen Bahn, die eine Schadenersatzklage unter anderem gegen Thyssen-Krupp eingereicht hat, liefen konstruktive Gespräche.

Die österreichische Voestalpine muss im Zuge des Kartellverfahrens ebenso wie Thyssen-Krupp erneut Bußgeld bezahlen. Die Strafe in Höhe von 6,4 Millionen Euro sei bereits durch vorhandene Rückstellungen gedeckt, teilte der Stahl- und Verarbeitungskonzern mit. Für den Rechtsstreit um das Schienenkartell und die Schließung des Schienenwalzwerkes in Duisburg mit Ende dieses Jahres hatte die Voestalpine bereits im März 2012 eine Rückstellung in Höhe von 205 Millionen Euro gebildet.

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