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Energie

Windenergie 160 neue Windkraftanlagen sind 2019 auf deutscher Nord- und Ostsee ans Netz gegangen

Der Windkraft-Ausbau auf der deutschen Nord- und Ostsee kommt voran: Die Zahl der installierten Windräder ist zuletzt deutlich gestiegen.
23.01.2020 Update: 23.01.2020 - 12:30 Uhr Kommentieren
Windkraft-Ausbau auf der deutschen Nord- und Ostsee kommt voran Quelle: dpa
Offshore-Windpark Butendiek

Die Zahl der auf deutscher See installierten Windkrafträder ist zuletzt gestiegen.

(Foto: dpa)

Berlin Anders als bei dem Ausbau der Windenergie an Land, wächst das Geschäft mit den Turbinen auf See, könnte nun aber erstmal pausieren.

Insgesamt gingen 2019 auf See 160 neue Windkraftanlagen mit einer Leistung von 1,11 Gigawatt neu ans Netz, teilten mehrere Verbände der Windindustrie am Donnerstag in Berlin mit. Damit sind nunmehr 1469 Windräder mit einer Kapazität von 7,5 Gigawatt auf der deutschen Nord- und Ostsee installiert.

Im laufenden Jahr werden aber nur noch wenige Anlagen neu ans Netz kommen, weil keine größeren neuen Projekte mehr begonnen wurden. 

Als Hauptursache dafür nennt die Windbranche den sogenannten Ausbaudeckel von 15 Gigawatt (GW) bis 2030, mit dem die Bundesregierung den Ausbau von Offshore-Windparks steuern wollte – unter anderem, weil der Netzausbau an Land nicht schnell genug vorankommt.

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    „Das Know-How in der Offshore-Windindustrie ist ein wichtiger Vorsprung im internationalen Wettbewerb, der erhalten werden muss. Wir brauchen weiterhin einen starken Heimatmarkt, um auf dem stetig wachsenden Weltmarkt erfolgreich zu bleiben“, sagten die Branchenvertreter in Berlin.  

    Am Ende dieses Jahres könnte sich die Kapazität der Offshore-Anlagen auf rund 7,7 Gigawatt belaufen. Die Industrie und die Betreiber würden aber gern mehr bauen, sehen sich jedoch durch die Politik gebremst. 

    „Ohne Offshore-Ausbau in den nächsten beiden Jahren droht der Branche ein irrsinniger Dornröschenschlaf in Deutschland.“, warnt Marc Becker, Deutschlandchef des Turbinenherstellers Siemens Gamesa. Er fordert die Vergabe freier Kapazitäten von der Politik. Es brauche auch über 2030 hinaus verlässliche Rahmenbedingungen und vor allem kontinuierliche Ausbaupfade.  

    Die Branche fordert schon lange den bestehenden Ausbau-Deckel für 2030 von 15 auf mindestens 20 Gigawatt anzuheben und danach einen steileren Ausbaupfad als bisher zu beschließen.

    Offshore-Windparks produzierten im vergangenen Jahr nach Angaben des Netzbetreibers Tennet fast 24,2 Terawattstunden (TWh) Strom, was rein rechnerisch dem Stromverbrauch von mehr als sieben Millionen Haushalten entspricht. Zur gesamten Windstrom-Produktion in Deutschland von 122 TWh steuert Offshore somit 19,8 Prozent bei.

    Mehr: Vodafone-Deutschlandchef Hannes Ametsreiter wirbt bei der Branche für den neuen Mobilfunkstandard. Ohne 5G sei die Energiewende nicht zu managen.

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