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Energie

Windenergie Neues Fördersystem bremst Ausbau von Windkraftanlagen

Der Windkraftausbau verlangsamt sich. Schuld daran ist ein neues Fördersystem. Das bringt auch die Ziele der Bundesregierung in Gefahr.
26.07.2018 - 11:50 Uhr Kommentieren
Der Ausbau der Windenergie in Deutschland stockt wegen der Genehmigungen für neue Windparks. Quelle: dpa
Windenergiepark

Der Ausbau der Windenergie in Deutschland stockt wegen der Genehmigungen für neue Windparks.

(Foto: dpa)

Berlin Nach dem Rekordjahr 2017 hat sich der Ausbau der Windenergie im ersten Halbjahr dieses Jahres verlangsamt. Knapp 500 Windräder mit gut 1600 Megawatt Leistung wurden in den ersten sechs Monaten an Land neu gebaut, wie der Bundesverband Windenergie (BWE) am Donnerstag in Berlin mitteilte. Dies entspricht rechnerisch der Leistung von etwa vier größeren Kohlekraftwerksblöcken. Für das Gesamtjahr wird nun neue Windkraft mit einer Leistung von 3300 bis 3500 Megawatt erwartet. 2017 waren es an Land noch gut 5300 Megawatt.

Der Rückgang war allerdings vom BWE erwartet worden. Hintergrund ist eine Änderung der Förderung der Windenergie. Statt festgelegten, garantierten Abnahmepreisen für den Strom über 20 Jahre werden nun Windparks ausgeschrieben. Wer für seine Anlage die geringsten Strom-Abnahmepreise verlangt, erhält den Zuschlag. Dies gilt aber als weit weniger attraktiv. Daher wurde mit Hochdruck versucht, ohnehin geplante Projekte noch nach dem alten Förderregime genehmigen zu lassen. Diese Projekte laufen 2018 aus.

Der BWE warnte jedoch, der Ausbau gehe nicht wegen der geringeren Vergütungen für die Betreiber zurück. Vielmehr stockten die Genehmigungen für neue Windparks, zuletzt seien sie sogar eingebrochen. So sei das Ziel des Koalitionsvertrags gefährdet, dass bis 2030 rund 65 Prozent des Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien kommen. Windenergie an Land ist dabei die wichtigste Quelle.

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