Energie

Windenergiekonzern will aufatmen Suzlon verkauft Tochter an Investmentfonds

Mit Senvion war der indische Konzern Suzlon bisher in Hamburg als deutscher Repräsentanz aktiv – doch das Geschäft belastete den Konzern wohl eher, als dass es ihm nützte. Nun verkauft er das Unternehmen an Investoren.
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Sie stecken in der Krise und wollen Ballast los werden: Suzlon, hier vertreten durch Vorstandschef Tulsi Tanti. Quelle: Reuters

Sie stecken in der Krise und wollen Ballast los werden: Suzlon, hier vertreten durch Vorstandschef Tulsi Tanti.

(Foto: Reuters)

Pune/ HamburgDer indische Windenergiekonzern Suzlon verkauft seine deutsche Tochter Senvion an einen US-Investmentfonds und verschafft sich damit Luft im Überlebenskampf. Das Hamburger Unternehmen soll für eine Milliarde Euro noch vor Ende März an den Investmentfonds Centerbridge gehen, wie Suzlon am Mittwoch mitteilte. Sollten die Geschäfte gut laufen, erhielten die Inder weitere 50 Millionen Euro. Die Behörden müssen dem Verkauf noch zustimmen.

Im vergangenen Jahr kauften die US-Amerikaner unter anderem die deutsche Autowerkstatt-Kette ATU, deren Chef nach der Übernahme umfangreiche Stellenstreichungen ankündigte.

Suzlon steckt seit Jahren in finanziellen Schwierigkeiten. Der Konzern ist hoch verschuldet und konnte 2012 eine Anleihe über 209 Millionen US-Dollar nicht zurückzahlen. Seitdem kämpft das Unternehmen ums Überleben. Suzlon-Chef Tulsi Tanti kündigte an, das Geld aus dem Senvion-Verkauf für die Schuldentilgung zu verwenden. Das Unternehmen hatte die Hamburger Firma erst 2009 in einer regelrechten Bieterschlacht übernommen und von RePower Systems in Senvion umbenannt.

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