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Energie

Windkraft Großauftrag für Nordex – Aktie legt deutlich zu

Innogy vergibt einen der ersten Aufträge für ein ehemaliges Revier an den Windkonzern. Das Papier des Hamburger Turbinenherstellers schnellt nach oben.
28.05.2020 - 11:19 Uhr Kommentieren
Der Hamburger Turbinenhersteller heimst einen Großauftrag auf dem Heimatmarkt ein.  Quelle: dpa
Nordex

Der Hamburger Turbinenhersteller heimst einen Großauftrag auf dem Heimatmarkt ein. 

(Foto: dpa)

Düsseldorf Schon lange wird über die Nutzung alter Braunkohlestätten für Ökoanlagen geredet. Der Düsseldorfer Energiekonzern Innogy vergibt jetzt einen der ersten Aufträge für ein ehemaliges Revier – und zwar an den Windkonzern Nordex. 27 Megawatt (MW) Windenergie sollen ab 2021 auf der rekultivierten Fläche des Braunkohletagebaus Garzweiler in Nordrhein-Westfalen entstehen. 

Die sechs Anlagen mit einer Nabenhöhe von je 164 Metern könnten 26.000 Haushalte mit Strom versorgen. Zum Auftragswert machte der Konzern keine Angaben.

Bei den Anlegern kam die Order gleichwohl gut an: Vorbörslich stiegen die Nordex-Papiere um knapp zehn Prozent auf 9,24 Euro. Am Vormittag notieren sie noch mehr als sechs Prozent im Plus.

Auch in anderen Regionen werden bereits Projekte geplant, bei denen die einstige Abbaufläche für fossile Kohleenergie durch saubere Energiequellen abgelöst werden soll.

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    So hat der Projektentwickler Juwi eine zehn MW große Solaranlage am Rande des Tagebaus Welzow in der Lausitz bereits Ende des vergangenen Jahres in Betrieb genommen. Auftraggeber war der ostdeutsche Energieversorger Leag. 

    In den Braunkohlestätten schlummert allerdings noch viel mehr Potenzial für grüne Energien, wie im Februar eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) im Auftrag des Energieunternehmens BayWa Re zeigte. Sie schätzte das Potenzial für schwimmende Photovoltaik-Kraftwerke auf Braunkohle-Tagebauseen in Deutschland ab. Knapp 500 gibt es davon in Deutschland – die meisten in Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen. 

    Selbst nach Abzug der Flächen, die für Tourismus, Naturschutz oder andere Dinge genutzt werden, verblieben auf den Tagebauseen immerhin noch 2,7 Gigawatt-Potenzial für Sonnenenergie. 

    Für das Rheinische Braunkohlerevier errechnet eine Studie im Auftrag von Greenpeace Energy aus dem Jahr 2018 ein zusätzliches Potenzial von 3,8 Gigawatt Windenergie und 4,4 Gigawatt Solarenergie. Feste Pläne für die Umsetzung gibt es bislang allerdings nicht. 

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