Energie

Windkraftanlagen Oligopol auf hoher See

Der Bau von Windkraftanlagen im Meer boomt. Doch bei den Fundamenten diktieren lediglich drei Hersteller den Markt. Deren Erfolg könnte zur Gefahr für den Rest der Industrie werden. Ein Besuch beim Mittelständler EEW.
Die Fundamente der Anlagen reichen 80 Meter in die Tiefe. Quelle: dpa
Hochseewindpark nordwestlich von Borkum

Die Fundamente der Anlagen reichen 80 Meter in die Tiefe.

(Foto: dpa)

RostockWolfgang Zillekens ist umzingelt von einem Heer aus Stahlrohren, Walzen und funkensprühenden Schweißgeräten. Links und rechts neben ihm thront je ein rostbrauner Koloss: zehn Meter Durchmesser, 80 Meter Länge, 1,5 Tonnen Gewicht. „Da fehlt nur noch der Anstrich, dann sind die Rohre picobello“, sagt der Bauingenieur. Über ihm hieven Kräne tonnenschwere Bleche im Minutentakt durch die Werkshallen von EEW Special Pipe Construction in Rostock. Später werden daraus jene Rohre gebogen, die versenkt im Meeresboden ein robustes Fundament für Windenergieanlagen auf hoher See bilden.

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