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Energie

Windkraftanlagenhersteller IG Metall: Senvion braucht schnellstmöglich eine Finanzierung

Die IG Metall wünscht sich den Erhalt von 1800 Arbeitsplätzen bei dem insolventen Senvion. Das ginge aber nur über eine möglich schnelle Finanzierung.
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Gewerkschaften und der Betriebsrat hoffe auf einen Investor für den insolventen Konzern. Quelle: dpa
Senvion

Gewerkschaften und der Betriebsrat hoffe auf einen Investor für den insolventen Konzern.

(Foto: dpa)

Hamburg Für den insolventen Windkraftanlagen-Hersteller Senvion muss nach Ansicht der IG Metall Küste eine neue finanzielle Basis gefunden werden. „Um wichtige Projekte, Produktion und Service fortzuführen, braucht es schnell eine Finanzierung“, erklärte Bezirksleiter Meinhard Geiken am Freitag nach einem Treffen mit Betriebsräten, den Sachwaltern des Unternehmens und Vertretern der Eigenverwaltung.

Der Konzernbetriebsratsvorsitzende Bernhard Band sagte, bei der Suche nach neuen Investoren sei ein langfristiges und industrielles Konzept für das Unternehmen besonders wichtig.

Gewerkschaft und Betriebsräte wollen erreichen, dass die mehr als 1800 Arbeitsplätze von Senvion in Deutschland erhalten bleiben und das Unternehmen als Ganzes mit allen Standorten. Mit dem Sachwalter und den Vertretern der Eigenverwaltung sei ein regelmäßiger Gedankenaustausch verabredet worden. „In dieser schwierigen Situation erwarten wir eine enge Einbeziehung der Arbeitnehmervertreter und eine offene Kommunikation mit den Beschäftigten“, sagte Geiken.

Senvion hatte am Dienstag für die beiden deutschen Gesellschaften Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Das Unternehmen benötigt frisches Kapital, das jedoch bislang nicht zu akzeptablen Bedingungen zu erhalten war. Die Gespräche mit potenziellen Geldgebern laufen weiter.

  • dpa
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