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Energie

Windräder in der Nordsee Windpark Riffgat geht mit Verspätung ans Netz

Der Offshore-Windpark Riffgat soll in der Nordsee ans Netz gehen – mit einem halben Jahr Verzögerung. Bislang fehlte der Anschluss des Seekabels. Statt Strom zu produzieren, mussten die Windräder gekühlt werden.
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Der Offshore-Windenergiepark „Riffgat“, rund 10 Kilometer vor der ostfriesischen Insel Borkum (Niedersachsen). Die Verzögerung begründete Netzbetreiber Tennet mit Munitionsfunden an der Kabeltrasse. Quelle: dpa

Der Offshore-Windenergiepark „Riffgat“, rund 10 Kilometer vor der ostfriesischen Insel Borkum (Niedersachsen). Die Verzögerung begründete Netzbetreiber Tennet mit Munitionsfunden an der Kabeltrasse.

(Foto: dpa)

Borkum/ Oldenburg Mit einem halben Jahr Verspätung soll an diesem Mittwoch der Offshore-Windpark Riffgat in der Nordsee ans Netz gehen. Die 30 Anlagen stehen seit Juli 15 Kilometer nordwestlich von Borkum, es fehlte jedoch der Anschluss des Seekabels. Statt Strom zu produzieren, mussten die Windräder mit Strom aus Dieselmotoren gekühlt werden. Der Netzbetreiber Tennet begründete die Verzögerung mit Munitionsfunden an der Kabeltrasse. Tennet und der Windparkbauer EWE hatten sich gegenseitig die Verantwortung für die Verzögerung zugeschoben. Die Mehrkosten von rund 100 Millionen Euro müssten die Verbraucher tragen, sagte eine Tennet-Sprecherin am Dienstag.

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  • dpa
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2 Kommentare zu "Windräder in der Nordsee: Windpark Riffgat geht mit Verspätung ans Netz"

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  • Warum sollten denn die Anlagen gekühlt werden müssen?
    Die Dieselgeneratoren dienen dazu, die Anlagen in Rotation zu versetzen, damit (bei Stillstand) keine Unwuchten entstehen.

  • Da es für Tennet kein unternehmerisches Risiko geben durfte, dank Merkel und Co., muss jetzt der Bürger oder Wähler die Kosten von 100 Mio. übernehmen.