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Elektroauto Tesla will neuen SUV Model Y am 14. März präsentieren

Teslas neustes Modell wird ein SUV sein. Mitte März will Konzernchef Elon Musk das Model Y vorstellen. Es soll etwa zehn Prozent mehr kosten als das Model 3.
Update: 04.03.2019 - 11:28 Uhr Kommentieren
Der Geländewagen soll etwa zehn Prozent größer als das Modell 3 sein und etwa zehn Prozent mehr kosten. Quelle: dpa
Tesla-Handout zum Model Y

Der Geländewagen soll etwa zehn Prozent größer als das Modell 3 sein und etwa zehn Prozent mehr kosten.

(Foto: dpa)

Palo Alto Der US-Elektroautobauer will sein neues Model Y am 14. März vorstellen. Model Y werde ein Geländewagen sein, der etwa zehn Prozent größer als das Modell 3 sei und etwa zehn Prozent mehr koste, kündigte Konzernchef Elon Musk am Sonntag auf Twitter an. Der SUV werde bei gleicher Batterie eine etwas geringere Reichweite haben.

In der Shanghai Gigafactory in Ostchina sollen das Model 3 und Model Y mit einer Jahreskapazität von 250.000 Fahrzeugen gebaut werden.

Tesla hatte in sich in der vergangenen Woche zu einem radikalen Schritt im Kampf gegen die notorischen Verluste entschlossen: Die E-Autos werden weltweit künftig nur noch online vertrieben, um das neue Volumenmodell Model 3 zum versprochenen Basispreis von 35.000 US- Dollar (knapp 30.800 Euro) anbieten zu können und Kosten zu senken.

Das Model Y wird der zweite SUV von Tesla. Bisher brachte der Produktionsstart jedes neuen Modells den Elektroauto-Hersteller in die „Produktionshölle“, wie Musk die Probleme oft nennt.

In der Autobranche ist es üblich, diverse Varianten auf Grundlage eines Basismodells zu entwerfen. So baute auch der erste Tesla-SUV Model X auf dem Model S auf, das größer und teurer als das Model 3 ist. Doch durch Musks Hang zu aufsehenerregenden Funktionen und Design-Elementen wurde das Model X alles andere als eine simple Weiterentwicklung.

Tesla verpasste dem Wagen Flügeltüren an den Rücksitzen, deren Konstruktion zunächst viele Probleme bereitete. Selbst mit den Rücksitzen aus eigener Entwicklung plagte sich Tesla lange herum.

Bei Model 3 sollte es anders laufen – das Fahrzeug sei von Grund auf einfacher konzipiert, versicherte Musk. Doch die Produktion des vor knapp drei Jahren vorgestellten Wagens verzögerte sich, und nach Anlauf der Fertigung im Sommer 2017 wurden zunächst nur geringe Stückzahlen gebaut.

Erst im vergangenen Sommer erreichte Tesla die Zielmarke von 5000 Fahrzeugen des Model 3 pro Woche. Die Verzögerung brachte Tesla an den Rand des Abgrunds, weil damit auch die dringend benötigten Verkaufserlöse auf sich warten ließen.

Der Tesla-Chef will das neue Modell am 14. März vorstellen. Quelle: dpa
Elon Musk

Der Tesla-Chef will das neue Modell am 14. März vorstellen.

(Foto: dpa)

Solche Dramen würde Musk beim Model Y gern vermeiden. Da der Preis nicht viel höher als beim Model 3 sein soll, gibt es auch keinen Spielraum für Eskapaden wie Flügeltüren. Bei der Namensgebung kommt unterdessen Musks spitzbübische Art durch: Er hatte einst angekündigt, dass die Buchstaben im Namen der Tesla-Modelle das Wort S-E-X-Y ergeben sollten.

Beim „E“ machte ihm Ford einen Strich durch die Rechnung, weil der Autoriese die Rechte am Namen „Model E“ nicht hergab. Tesla wich deshalb auf eine 3 aus, die ursprünglich im Modellnamen mit drei waagerechten Strichen dargestellt werden sollte. Erst später wechselte Tesla zur Zahl „3“ auf dem Fahrzeugheck.

Als weiteres neues Modell bereitet Tesla einen Pick-up-Truck vor. Das ist eine auf dem US-Automarkt extrem nachgefragte Fahrzeugklasse. Auch dieser Wagen solle in diesem Jahr vorgestellt werden, schrieb Musk. „Vielleicht wird er zu futuristisch für die meisten Leute sein, aber mir gefällt er“, schürte der Tesla-Chef die Erwartungen. In der Entwicklung ist auch ein Elektro-Sattelschlepper, für den es bereits viel Interesse aus der Transportbranche gibt.

  • rtr
  • dpa
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