Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke
Flottenmanagement

Elektromobilität E wie Erwartungshaltung – der VW ID.3 im Handelsblatt-Autotest

Nicht nur Volkswagen setzt große Hoffnungen in den elektrischen ID.3, auch unsere Testerin hat lange gewartet. Kann der Stromer ihre Erwartungen erfüllen?
25.11.2020 Update: 25.11.2020 - 21:57 Uhr 8 Kommentare
Volkswagen startet mit dem kleinen Stromer ist elektrische Zeitalter.
VW ID.3

Volkswagen startet mit dem kleinen Stromer ist elektrische Zeitalter.

Düsseldorf Endlich ID.3. Volkswagens erstes auch als rein elektrisches Fahrzeug konzipiertes Auto hatte schon vor dem Start mit einigen Problemen zu kämpfen, die Auslieferung verzögerte sich. Nach einer auch für mich gefühlten Ewigkeit steht er als Testfahrzeug vor der Tür. In knalligem blau, nur kommt er mit kleiner vor als erwartet.

Und ich bin ziemlich gespannt auf den Stromer. Als Polo-Fahrerin bin ich seit Jahren treue VW-Kundin. Die Idee eines bezahlbaren Elektroautos spricht mich an. Und wer sollte das besser können als der größte deutsche Autohersteller, der schon mit Golf und Käfer den Massenmarkt erfolgreich besetzt hat?

Qualität, Reichweite, Assistenzsysteme – meine Erwartungen an den ID.3 sind ganz schön hoch. Schließlich hätte der ID.3 von Größe, Erscheinungsbild und Reichweite durchaus eine Chance, meinen Polo auf der Pendelstrecke zur Arbeit abzulösen.

Mein erstes Treffen mit dem Stromer ist darum auch ein bisschen eine Entzauberung. Klar, der kleine Wagen mit der blauen Lackierung und den futuristisch anmutenden, glänzend schwarzen Felgen ist ein echter Hingucker. Aber auch kleiner und normaler als ich gedacht hätte.

Der ID.3 ist für Volkswagen sowas wie der Startschuss in eine neue Zukunft. Eine Zeit, in der Verbrenner durch den Elektroantrieb ersetzt werden – und Stromer für jeden bezahlbar sein sollen. Das Basismodell gibt es dank der Umweltprämie immerhin schon ab knapp 20.000 Euro und kostet damit nur unwesentlich mehr als das laut ADAC im vergangenen Jahr meistverkaufte Auto Deutschlands: der VW Golf. Der Anspruch ist trotz Startschwierigkeiten entsprechend hoch: Der ID.3 soll zum ersten elektrischen Bestseller aus dem Hause VW werden.

Doch die erste Euphorie nach der Ankündigung folgten Lieferverzögerungen, dann Software-Probleme. Die ersten Testberichte fielen gelinde gesagt verhalten aus. Seit September rollen die ersten Stromer aus Wolfsburg als limitierte Sonderedition über die Straße, im Oktober startete das Serienmodell – Gesprächsthema sind die Fahrzeuge schon seit Monaten.

Den Schlüssel in der Hand nehme ich das Auto in Augenschein. Als erstes fällt die ungewöhnlich kurze Schnauze des ID.3 auf. Eine lange Front braucht der kleine Stromer nicht mehr, Elektromotor und Batterie sitzen im Wagenboden. Kein Vergleich mehr zu den anderen Stromern, die der Konzern in seiner langen Geschichte gebaut hat. Im Grunde waren alle Elektroautos von VW nur umgebaute Verbrenner - vom Bulli T7 in den 1970ern, der mit 70 Kilometer Reichweite über die Straßen rollte bis zum jüngsten E-Golf. 

Volkswagen ist die Balance aus Zukunft und Alltagstauglichkeit beim Design ganz gut gelungen.
VW ID.3

Volkswagen ist die Balance aus Zukunft und Alltagstauglichkeit beim Design ganz gut gelungen.

Für den ID.3 und für drei Dutzend weitere Batteriemodelle hat VW hingegen, anders als einige seiner Konkurrenten, einen speziellen modularen Elektroauto-Baukasten entwickelt, den MEB. Bis zum Ende des Jahrzehnts sollen darauf mehr als 20 Millionen Elektroautos für die Masse produziert werden. 

Ganz anders als der Polo

Beim Design hat VW ein paar moderne Schlenker und kantige Details eingebaut. Hier hat VW ein Auto entworfen, das dem Markennamen gerecht wird – und den Massengeschmack treffen soll. An der Front prangt das überarbeitete Logo der Wolfsburger, wie man es von den anderen Modellen kennt. Ein wenig Heimat in der neuen Welt der Elektromobilität.

Futuristischer wird es mit dem Öffnen der Autotür. Mit einem doppelten Drücken am Fahrergriff entriegelt sich das Auto auch ohne Schlüssel und begrüßt mich gleich mit einem elegant aufleuchtenden LED-Strahl entlang der Frontscheibe. Ein bisschen erinnert mich das an einen Auto-Star meiner Kindheit: K.I.T.T. aus der Serie Knight Rider. Nur dass der ID.3 blau statt rot blinkt.

Da ich selbst privat einen Polo fahre, kenne ich Volkswagen ziemlich gut – dachte ich zumindest. Im ID.3 jedoch ist nichts wie gewohnt: Das Armaturenbrett ist bis auf ein einzelnes großes Touch-Display komplett leer geräumt. Auch die gewohnte Kilometeranzeige suche ich vergeblich, stattdessen thront hinter dem Lenkrad leicht erhöht ein Mini-Display, neben dem sich der Schalthebel findet. Man fühlt sich direkt an einen gewissen E-Autopionier aus Kalifornien erinnert, nur dass es da irgendwie eleganter aussieht. 

Die Knöpfe und Schalter hat VW vor allem durch Touchscreens ersetzt.
VW ID.3 von innen

Die Knöpfe und Schalter hat VW vor allem durch Touchscreens ersetzt.

Mit den Bestsellern der Vergangenheit, wie Golf, Polo oder Käfer, hat der ID.3 nur noch wenig zu tun. Man merkt, dass VW hier etwas komplett Neues schaffen wollte, ja, musste. Leider ist neu nicht immer besser. 

Da sind wir wieder bei den hohen Erwartungen: Im Innenraum haben die Wolfsburger ungewöhnlich viel Plastik verbaut, nur das Lenkrad ist mit Leder überzogen. Der ausschweifende Einsatz von Hartplastik wird vermutlich einige VW-Traditionalisten stören, aber bei dem Preis musste schließlich irgendwo gespart werden. Für mich ist das durchaus verkraftbar.

Schlimmer finde ich, dass ich mit den digitalen Systemen im ID.3 schlecht klarkomme – obwohl ich zur jüngeren Zielgruppe zähle. Ich verbringe Minute um Minute damit, überhaupt das Menü zu finden. Das ist nämlich nicht so leicht, wie es sich anhört. Nach zehn Minuten und purer Verzweiflung fällt mir ein unscheinbares lilafarbenes Viereck ins Auge. Bingo. 

Ich muss allerdings zweimal hingucken, um mich zu versichern, dass ich nicht aus Versehen wirklich bei David Hasselhoff in den 80ern gelandet bin. Das Display-Design ist ebenso schnörkellos wie der Innenraum und besteht aus schlichten schwarzen Piktogrammen auf lilafarbenen Kacheln. Man ahnt was VW damit bezwecken wollte: einfach, modern, clean, aufgeräumt. Nur wirkt es auf mich leider wie mit Windows Paint gezeichnet.

Stärker ist der ID.3, wenn er fährt. Schon beim Ausparken erweist sich die kurze Schnauze als nützlich – der Wendekreis des kleinen Stromers ist unschlagbar. Mit seinen 1,8 Tonnen Gewicht liegt er satt auf der Straße und in den Kurven und beschleunigt, wie die meisten E-Autos, besonders auf den ersten Metern beeindruckend – und natürlich fast lautlos. Beim Fahrgefühl kann hier kein Golf mithalten.

Und auch, wenn der Wagen von außen kleiner ist, als gedacht: positiv fällt der großzügig ausgelegte Innenraum auf. Vom Kofferraum bis zur Beinfreiheit kommt man sich hier doch eher vor wie in einem Passat, als in einem Golf. 

Schneller als Hyundai und Renault, aber langsamer als Tesla

Nach ein paar Minuten wird es allerdings recht kühl, also drücke ich den Knopf für die Sprachsteuerung und bitte darum die Heizung anzumachen. Der ID.3 scheint ziemlich lange nach einer Antwort zu suchen, nur um mir dann zu sagen, dass diese Funktion leider nicht verfügbar ist. Das kann nicht sein, denke ich und bitte eine Freundin auf dem Beifahrersitz die Heizung anzumachen. Kein Erfolg. Das Auto bleibt kalt.

Im Heiz-Menü finden wir am linken Rand des Bildschirms schließlich ein kleines Power-Zeichen. Wir gucken uns an, zucken mit den Schultern und drücken drauf, die Heizung springt an. Dass man die Funktion erst einschalten muss, war mir bislang noch nicht untergekommen. Dass man Standardfunktionen kaum ohne das Handbuch findet, ärgert mich.

Genauso schwer fällt das Öffnen des Panoramadachs via Touch-Feld: Zwei Minuten brauche ich, um die richtige Streichkombination zu finden. Die Sprachsteuerung funktioniert zwar gut, braucht aber gefühlt ewig, um einen Befehl auszuführen. Bei dem, was Programmierer User Interface (UI) und User Experience (UX) nennen, hat VW kräftig Nachholbedarf.

Stark ist der ID.3 in den Bereichen, in denen er aus dem umfangreichen Erfahrungsschatz eines der größten Autokonzerne der Welt schöpfen kann. Die Fahrassistenten sind einwandfrei. Im „Travel Modus“ fährt der ID.3 mich sicher über die Autobahn. Er erkennt, ob er gerade ein Auto, einen Lastwagen oder einen Motorradfahrer vor sich hat und wird automatisch langsamer, wenn man den Tempolimit-Wechsel vielleicht doch mal übersieht, oder die Abfahrt schneller erreicht ist als gedacht. 

Beim Bremsgefühl orientiert sich der VW eher am Konzerngeschwister Porsche Taycan als am Tesla Model 3. Er rekuperiert nicht, wenn man nur das Gaspedal loslässt, sondern erst, wenn man auf die Bremse tritt, oder in den extra dafür angelegten „B“ einlegt. Der Konzern will seinen Kunden eben noch nicht das typische Fahrgefühl eines Elektroautos zumuten. Ein Alleinstellungsmerkmal in seiner Klasse dürfte die Maximalgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern (km/h) sein. Andere E-Autos in derselben Fahrzeugklasse wie der Renault Zoe kommen nicht auf diese Geschwindigkeit, das Model 3 von Tesla ist dagegen deutlich schneller.

Der ID.3 bietet innen deutlich mehr Platz als man ihm zutraut.
Klein und Kompakt

Der ID.3 bietet innen deutlich mehr Platz als man ihm zutraut.

Mit dem ID.3 kann man dagegen auf unbegrenzten Streckenabschnitten immerhin mal einen kurzen Sprint hinlegen. All zu lang sollte der allerdings nicht dauern, sonst schmilzt die Reichweite dahin. Die unterscheidet sich je nach Modell merklich.

Aktuell liefert VW nur die „First Edition“ ID.3 Pro mit einer Batterie von 58 kWh und einer Normreichweite von 420 Kilometern aus. Selbst voll geladen sind es im Test deutlich weniger. Anfang 2021 will VW auch eine Basisversion des ID.3 mit 45-kWh-Batterie anbieten, dessen Normreichweite dann für 330 Kilometer reichen soll.

Wer gerne längere Strecken fährt, für den plant VW eine Version mit 77 kWh. Die dürfte deutlich teurer werden – ist in der Klasse dann aber auch konkurrenzlos. Mit 550 Kilometern Reichweite ließe der ID.3 die Konkurrenten wie den Nissan Leaf oder den Hyundai Ioniq damit deutlich hinter sich.

Prinzipiell ist der Volksstromer auch bereit für die Langstrecke. An Schnellladesäulen lädt er mit bis zu 100 kW. Damit ist die Batterie in rund 30 Minuten bei 80 Prozent. An einer gängigen 11-kW-Säule dauert es bei komplett leerem Akku allerdings länger: Sechs Stunden braucht die Ladung laut Anzeige im Test.

Der Kofferraum des Elektromodells ist sogar größer als beim Golf.
Kofferraum des ID.3

Der Kofferraum des Elektromodells ist sogar größer als beim Golf.

Ein paar Kinderkrankheiten bleiben allerdings. Bei Auslieferungsbeginn im Oktober hat der ID.3 noch Nachrüstungsbedarf. Weil die Software erst kurz dem geplanten Verkaufsstart im September fertig wurde, wird sie erst nachträglich auf die ersten bereits produzierten Modelle aufgespielt. 

Dafür müssen die Käufer des Hoffnungsträgers noch einmal in die Werkstatt. Von den Over-the-air-Updates wie man sie von Tesla kennt, ist VW noch ein wenig entfernt.

Auch zwei Funktionen fehlen noch: Der Fernbereich des Head-Up-Displays und die Smartphone-Integration. Das entsprechendes Update soll im ersten Quartal 2021 folgen. Annehmlichkeiten, wie die wirklich gut funktionierenden Assistenzsysteme, eine reichweitenfördernde Wärmepumpe und die schnelle Ladeleistung gibt es branchenüblich nur gegen Aufpreis. 

Der Stromer mag manchen Qualitätsfanatiker enttäuschen und nach wie vor nerven mehrere Kleinigkeiten, die VW schnellstens in den Griff kriegen sollte. Die Kunden scheint das Gesamtkonzept dennoch zu überzeugen: fast 40.000 Mal wurde der kompakte Stromer seit Juni vorbestellt. Das ist zwar deutlich weniger als beim Tesla Model 3, das innerhalb weniger Wochen rund 500.000 Vorbestellungen einsammelte.

Am Heck erinnert der ID.3 an seine Konzerngeschwister - allerdings fehlt natürlich der Auspuff.
VW ID.3 von hinten

Am Heck erinnert der ID.3 an seine Konzerngeschwister - allerdings fehlt natürlich der Auspuff.

Trotzdem ist der ID.3 bislang das E-Auto, mit dem ich bei Weitem die meisten Blicke auf mich gezogen habe. Jeder wollte wissen wie er sich fährt, sogar auf dem Parkplatz vor dem Baumarkt halten Menschen mit ihren eigenen Autos an, um zu fragen wie er sich denn so mache.

Viele sind begeistert vom Erscheinungsbild - und das bin ich auch. Aber am Ende sind 420 Kilometer Reichweite für einen Pendler wie mich dann doch ein bisschen zu wenig für den Preis. Gerade von Volkswagen hätte man nach den großen Versprechungen etwas mehr erwartet.

Anmerkung: In der ersten Fassung war vom Marktstart im Oktober die Rede. Tatsächlich startete da der Verkauf des Serienmodells, eine limitierte Sonderedition war bereits ab September erhältlich. Korrigiert haben wir auch die Batteriekapazität, die 58 und nicht 55 kWh beträgt.

Technische Daten

Fünftürige, fünfsitzige Limousine der Kompaktklasse

  • Länge: 4,26 Meter
  • Breite: 1,81 Meter
  • Höhe: 1,55 Meter
  • Radstand: 2,27 Meter
  • Kofferraumvolumen: 385 Liter
  • Elektromotor; 150 kW/204 PS
  • maximales Drehmoment: 310 Nm
  • Heckantrieb
  • Eingang-Automatik
  • 0-60 km/h: 3,4 s
  • Vmax: 160 km/h
  • Batteriegröße 58 kWh
  • Reichweite 420 Kilometer
  • Verbrauch: 13,5 – 15,4 kWh/100km
  • CO2-Ausstoß: 0 g/km
  • Abgasnorm: Euro 6d-temp
  • Effizienzklasse: A+
  • Preis: ab 39.995 Euro

Mehr: Die Funktionsjacke unter den Autos – der Jeep Renegade im Handelsblatt-Autotest

Startseite
Mehr zu: Elektromobilität - E wie Erwartungshaltung – der VW ID.3 im Handelsblatt-Autotest
8 Kommentare zu "Elektromobilität: E wie Erwartungshaltung – der VW ID.3 im Handelsblatt-Autotest"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Ich kann die Kritik meiner Vorredner nur bedingt nachvollziehen. Fehlerhafte techn. Angaben? - Geschenkt. Passiert. Populistische Hirnlosbegriffe wie "Volksstromer"? Ok - passen eher in den Focus als ins HB. Ich interpretiere den Text als persönlichen Kommentar einer Person, die das Fahrzeug auf Hersteller Kosten mal testfahren durfte, denn das der Hersteller für diese vermutlich kostenlos & umsonst Bereitstellung der "Volksstromer" eine gute Presse haben will, dürfte sich von selbst verstehen. Ob man jetzt gleich voller Begeisterung zum nächsten Händler rennt oder seine eigenen (Vor-) urteile bestätigt sieht, mag ein jeder Leser selbst entscheiden. Wie bei jedem Kommentar, den man liest oder hört.

  • Nein, auch mein nächstes Fahrzeug wird kein E-Auto; weder im Hutschachtel-Format noch in
    größerer Bauweise. "Umweltsünder E-Auto?" auf der ARTE Mediathek hat mir den Rest gegeben.

    Auch der Plauderton, mit dem der "Volksstromer" mir näher gebracht werden soll, greift nicht.
    Und schade ist, dass der Artikel mit optischen Kleinigkeiten und Bedienproblemen aufmacht
    statt mit Wumms an die technischen Features und Fahreigenschaften zu gehen.
    Das erinnert mich an den Klischee-Autoverkäufer, der bei meinem vorletzten Autokauf meinte,
    mich in erster Linie auf den "Einkaufstaschenhalter" im Beifahrer-Fußraum aufmerksam machen
    zu müssen. Denn hier werden Klischees bedient: Wir finden den "On-"Knopf nicht, wollen alles intuitiv
    bedienen, lesen keine Anleitung, und wir frieren.

    Tja, auch für mich als Frau wäre eine Mischung aus "Öl-Gequatsche" und ansprechendem Text
    lesenswerter gewesen. Auf ein neues.

  • Vielleicht ist es besser, wenn das HB die Autotests von eAutos doch besser der auto-motor-sport oder dem youtube Kanal nextmove überläßt. Dieser Artikel ist kein Autotest, sondern peinlich.

  • Das Bla-Bla und die Prosa helfen dem potentiellen Käufer nicht viel.
    Ich erwarte Fakten. Z.B.: bei welcher Temperatur wurden welche Reichweiten erzielt.

  • Hallo Frau Witsch, gratuliere zu Ihrem E-Auto. Als überzeugte Renault Zoe Fahrer mit 41KWh Batterie und ca. 300Km Reichweite bin ich schon ziemlich neidisch auf Ihren ID.3, was er alles kann. Bezüglich des Reichweitenproblems bei E-Auto habe ich einen anderen Plan verfolgt. Mein Arbeitgeber in Kamp-Lintfort hat sich viele Solarzellen aufs Dach gesetzt und versorgt damit 8 Ladestationen. So fahre ich von Steckdose zu Steckdose und kenne kein Reichweitenproblem. Überzeugen Sie Ihren Arbeitgeber ebenfalls, dass er Ladestationen am Arbeitsplatz installiert am besten natürlich mit Solarstrom. Das ist ein nachhaltigeres und umweltfreundlicheres Konzept als immer größerer Batterien zu bauen. Viel Spaß beim Fahren bzw. ...Sie wissen ja E-Autos fahren nicht sie gleiten ;-)

  • Natürlich hat jeder das Recht, einen Autotest zu machen, dass aber so ein „Test“ ausgerechnet im eigentlich seriösen Handelsblatt abgedruckt wird, wundert mich schon.
    Dieser „Test“ strotzt nur so von falschen Informationen.
    Farbe: es gibt keinen blauen ID.3. Ich vermute es ist die abgebildete Farbe und das ist türkis.
    Die Erstauslieferung war nicht im Oktober sondern September
    Auto öffnen nicht doppelt Berührung, sondern mit einfacher
    Für die Sprachsteuerung muss man keinen Knopf drücken, sondern sagt „Hallo ID“
    auf Schalterstellung B wird rekuperiert
    Eine Batterie mit 50 kWh gibt es nicht, das sollte sicher 58 kWh heißen
    6 Stunden bei 11 kWh von 0 auf 80% wird man niemals laden müssen, kein E-Autofahrer fährt so lange bis er 0% hat
    420 km Reichweite ist zu wenig? Man sollte sich bevor man das in einem Test schreibt, mit dem Thema befassen.
    Zu guter letzt: Bevor man sich in einem Test in ein solches, neu konzipiertes Auto setzt, wenigsten etwas in der Bedienungsanleitung lesen.
    Für mich ist dieser Artikel nur peinlich.

  • Ich kann Herrn Peter nur zustimmen: die gestrige Sendung auf ARTE macht deutlich, wieviel Feinstaubbelastungen, Schwermetallanreicherungen, Überflächenschäden, und hohe Energieverbräuche verursacht werden, nur damit wir uns "lokal emissionsfrei" nennen und "nachhaltig" loben! Von den veursachten Gesundheitsschäden ganz zu schweigen, denn sie passieren weit weg und gehen unser "grünes" Bewusstsein nichts an. Welche Heuchelei!
    Die Nutzung ALLER Energieformen bleibt die einzig richtige Antwort auf die Fragen der Energiewende. Aber Großteile unserer Politik - leider von Grün bis Bürgerlich - rennen lieber zementierten Ideologien hinterher, als wirklich offen zu werden. Hoffen wir, dass die Zeit mit Erkenntnissen hilft! Der Schwabe sagt dazu "Herr, schmeiss Hirn ronder".

  • Schön VW, dass es vorangeht mit den e-Autos - hoffentlich sieht man dann auch die "Schattenseiten der e-Mobilität" etwas früher!

    Für alle Grünen-Politiker: bitte "Umweltsünder E-Auto?" auf der ARTE Mediathek anschauen!
    Dazu noch Handelsblatt-Artikel zu Tesla - Gewinn lesen .
    Ergebnis:
    Die Europäer überweisen an Tesla Milliarden, damit Tesla Gewinn macht und in China und Chile die Umwelt versaut.
    Danke, liebe Grüne, Euch wähle ich nicht. Ich habe eine zu ökologische Grundeinstellung.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%