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Langsame Verkehrswende Bundesregierung versagt beim Elektro-Auto-Ziel

Trotz Kaufprämien, Steuervorteilen und weiterer Förderungen: Das Ziel für die Verkehrswende für 2030 wird erneut verfehlt, wie eine aktuelle Studie zeigt. Was die Regierung jetzt tun müsste.
10.12.2020 - 14:57 Uhr Kommentieren
Mit der Verkehrswende der Bundesregierung geht es viel zu langsam voran, heißt es in einer aktuellen Studie. Quelle: dpa
Verkehrswende

Mit der Verkehrswende der Bundesregierung geht es viel zu langsam voran, heißt es in einer aktuellen Studie.

(Foto: dpa)

Köln Das erste große Ziel für die Verkehrswende hat die Bundesregierung klar verfehlt. Eine Million strombetriebene Fahrzeuge hatte sie bis 2020 angepeilt. Zum 1. Januar zählte das Kraftfahrt-Bundesamt jedoch gerade einmal 136.617 reine E-Autos sowie 102.175 Plug-in-Hybride.

Am Ziel hielt die Regierung dennoch fest - schob allerdings den Zeitrahmen um zwei Jahre nach hinten. 2022 werde Deutschland die Million schaffen, verkündete Kanzlerin Angela Merkel im Herbst 2018.

Nicht viel später legte die Regierung schon nach: Zehn Millionen E-Autos seien bis 2030 auf deutschen Straßen nötig, um die Klimaziele zu erreichen, wurde Verkehrsminister Andreas Scheuer im März 2019 zitiert. Inzwischen operiert das Kabinett mit einer deutlich weicheren Vorgabe. Sieben bis zehn Millionen Fahrzeuge mit Stromantrieb werden nun angepeilt. Selbst der niedrigere Wert ist einer aktuellen Studie der Beratung Deloitte zufolge ambitioniert.

Zwar gehen die Autoren davon aus, dass „Fahrzeuge mit alternativen Antrieben die bestehende Verbrennungstechnologie bis 2040 substituieren“. Weniger als zehn Prozent der Neuzulassungen würden dann noch konventionelle Motoren haben.

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    Das Ziel für 2030 aber werde erneut verfehlt - trotz Kaufprämien, Steuervorteilen und weiterer Förderungen. 6,35 Millionen E-Fahrzeuge hält Deloitte für realistisch. Um mehr zu erreichen, müsste die Regierung für einen höheren Kraftstoffpreis sorgen.

    Eine schrittweise Erhöhung um insgesamt 30 Cent könnte ab 2021 bis Ende 2024 zum Kauf von zusätzlichen 250.000 E-Fahrzeugen führen. Das Interesse scheint beträchtlich - das zeigt eine Studie, die der Energiekonzern Eon in dieser Woche veröffentlicht hat.

    Danach wollen 85 Prozent der Befragten, dass Unternehmen, die Dienstwagen stellen, den Beschäftigten auch Elektrofahrzeuge anbieten. Tatsächlich ist dies bei den Arbeitgebern von 13 Prozent der Befragten der Fall.

    Die gleiche Anzahl an Personen gab an, dass ihre Firma Lademöglichkeiten für Mitarbeiter aufgebaut hat.

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