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Handelsplattform Luxus-Modemarken klagen gegen Alibaba

Alibaba droht Ungemach: Gucci und Yves Saint Laurent verklagen die chinesische Handelsplattform wegen des Verkaufs illegaler Kopien ihrer Artikel. Alibaba weist dies zurück und verspricht, gegen Raubkopien vorzugehen.
Update: 18.05.2015 - 17:22 Uhr Kommentieren
Der chinesischer Handelsriese steht wegen angeblicher Raubkopien in den USA in der Kritik. Quelle: Reuters
Alibaba-Zentrale in Hangzhou

Der chinesischer Handelsriese steht wegen angeblicher Raubkopien in den USA in der Kritik.

(Foto: Reuters)

New York/Paris Luxus-Modemarken wie Gucci und Yves Saint Laurent haben die chinesische Handelsplattform Alibaba verklagt. Das bestätigte eine Sprecherin von Kering, dem französischen Mutterkonzern der Modefirmen, am Montag in Paris.

In der Klage in New York werfen sie Alibaba vor, zu wenig gegen den Verkauf von illegalen Kopien ihrer Artikel zu unternehmen und auch davon zu profitieren. „Die Maßnahmen erscheinen nicht ausreichend im Kampf gegen Fälschungen“, hieß es bei Kering. Die Gruppe nehme den Schutz ihrer weltweit renommierten Marken sehr ernst. Zudem sollten Kunden vor Fälschungen bewahrt werden. Alibaba wies die Vorwürfe in einer Reaktion zurück: Man helfe Marken aktiv, gegen Raubkopien vorzugehen.

Kering und Alibaba hatten bereits im vergangenen Sommer - wenige Wochen vor dem Rekord-Börsengang der chinesischen Handelsplattform - über den Kampf gegen Plagiate gestritten. Damals zog Kering eine Klage nach wenigen Wochen wieder zurück.

Jetzt werfen die Modefirmen Alibaba nach einem Bericht des „Wall Street Journal“ vor, Werbung von Raubkopierern bei der Suche nach ihren Markennamen einzublenden. Außerdem würden Nutzern Suchbegriffe wie „cucchi“ oder „guchi“ vorgeschlagen, die dann direkt zur illegalen Kopien führten.

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  • dpa
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