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0,2 Prozent weniger US-Einzelhändler verzeichnen Umsatzminus

Es ist der erste Rückgang seit etwa einem Jahr. Das Minus fiel mit 0,2 Prozent aber schwächer aus als von Analysten prognostiziert. Nach wie vor wird der Aufschwung in den USA vor allem vom schwachen Arbeitsmarkt gebremst.
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Washington Die amerikanischen Einzelhändler haben im Mai den ersten Umsatzrückgang seit rund einem Jahr verbucht. Die Erlöse sanken um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie das Handelsministerium am Dienstag mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten einen Rückgang um 0,4 Prozent erwartet.

Ohne Autos hatten die Händler 0,3 Prozent mehr in den Kassen. „Totgesagte leben länger: Die Konsumausgaben gehen weiter - und das mit einem etwas besseren Tempo als erwartet“, sagte Analyst Michael Farr von Farr, Miller&Washington. Der Einzelhandelsumsatz gilt als wichtiger Indikator für die Konjunkturentwicklung in den USA, da deren Wirtschaftsleistung zu mehr als zwei Dritteln vom privaten Konsum abhängt.

Anders als die deutsche Wirtschaft wächst die amerikanische derzeit nur moderat. Vor allem der schwache Arbeitsmarkt verhindert einen stärkeren Aufschwung. Zuletzt hatte es eher enttäuschende Konjunkturdaten gegeben.

  • rtr
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