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2004 sei das beste Jahr gewesen Icelandair-Gruppe soll im Cargo- und im Chartergeschäft wachsen

Der isländische Luftfahrt- und Touristikkonzern Flugleidir Icelandair plant weitere Akquisitionen. Das sagte der Chairman und größte Einzelaktionär des Unternehmens, Hannes Smárason, dem Handelsblatt.

REYKJAVIK. „Wir verfügen über 350 Millionen Dollar Eigenmittel“, fügte der Unternehmer hinzu. Allein der letzte Börsengang mit der Ausgabe von 40 Millionen Aktien erlöste 100 Millionen Dollar. 2004 sei das beste Jahr in der fast siebzigjährigen Unternehmensgeschichte gewesen: Der Konzern erwirtschaftete einen Gewinn von 3,4 Milliarden isländischen Kronen (42,5 Millionen Euro).

Jetzt will der 37-jährige Unternehmer die internationale Investitionsstrategie des Unternehmens fortsetzen. Einzelheiten verriet er allerdings nicht. Smárason will die Flugleidir-Gruppe vor allem im Charter- und Cargogeschäft ausbauen, ebenso die junge Sparte Flugzeugleasing. Derzeit gehören 13 Unternehmen zum Konzern, neben Icelandair drei weitere isländische Fluggesellschaften, ferner Hotels, Reiseveranstalter und Autovermieter.

Zum im Oktober 2004 erworbenen 10,1-Prozent-Paket am britischen Billigflieger Easyjet sagte Smárason: „Easyjet betrachten wir halb als finanzielles, halb als strategisches Engagement." Synergien mit Icelandair seien kaum zu realisieren. In etwa sechs Monaten will er über die Easyjet-Beteiligung entscheiden. Der Ausbau zu einem „strategischen Engagement“ komme nur in Frage, „sollte der Kurs unten bleiben: Dann müssen wir unseren Anteil aufstocken“, sagte der Unternehmer. Tatsächlich habe sich der Deal schon heute gelohnt, urteilt Thordur Palsson, Chef-Analyst bei Islands größter Bank, der Kaupthing-Bank. „Icelandair dürfte bei anhaltender Wertsteigerung - seit November um 50 Prozent - ihren Easyjet-Anteil noch in diesem Jahr verkaufen“, vermutet er.

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