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50 Jahre Lufthansa Als aus Taxifahrern wieder Piloten wurden

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Geflogen wurde in Deutschland allerdings längst, ehe die Deutschen wieder offiziell fliegen durften. Das Wirtschaftswunder begann lange vor den ersten zaghaften Kranich-Flugversuchen. 1951 beförderten 28 ausländische Airlines bereits 1,2 Millionen Fluggäste von den westdeutschen Flughäfen. Das waren immerhin fünf Mal so viele, wie 1938 die alte Lufthansa befördert hatte. Darunter waren nicht nur bekannte Airlines wie SAS, KLM oder Air France, sondern auch Ägypter, Polen, Argentinier oder Südafrikaner.

Doch dann ging alles sehr schnell. Hans M. Bongers, eine der wenigen Persönlichkeiten der schon 1926 gegründeten alten Lufthansa, die sich von der NS-Diktatur nicht hatten missbrauchen lassen und nie Mitglied der NSDAP gewesen waren, genoss das Vertrauen der Alliierten. Zu seinen ersten Schritten gehörte die Verpflichtung der Ingenieure Gerhard Höltje und Hans Süssenguth - beide trugen später wesentlich zum Wiederaufstieg der Lufthansa bei.

Der 7. August 1954 wurde zum Meilenstein: Die Deutsche Lufthansa AG wurde offiziell gegründet. Am 29. November durften dann in Hamburg-Fuhlsbüttel, Deutschlands ältestem immer betriebenen Flughafen, die ersten beiden Convair in den blau-gelben Lufthansa- Farben landen. Und am 8. Juni 1955 flog die erste Super Constellation der Lufthansa von Hamburg über Düsseldorf und das irische Shannon nach New York-Idlewild.

In den sechziger Jahren begann das Düsenjet-Zeitalter

Bereits im Februar 1956 kaufte die Lufthansa vier vierstrahlige Boeing 707 zum Stückpreis von 22 Millionen DM. Das Düsenzeitalter begann für die Lufthanseaten trotzdem erst am 17. März 1960 auf dem Nordatlantik. Die beiden Lufthansa-Chefpiloten Rudolf Mayr und Werner Utter hatten die erste Boing 707 am 2. März 1960 in Hamburg- Fuhlsbüttel abgeliefert.

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