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52 wurden vom Dienst suspendiert Swiss schickt Piloten in den Zwangsurlaub

Wenige Tage nach dem die EU-Kartellwächter die Fusion von Swiss und Lufthansa genehmigt haben, eskaliert der Streit mit den Piloten der Schweizer Fluggesellschaft.

oli ZÜRICH. 52 von ihnen wurden vom Dienst zunächst suspendiert, nachdem sie in einem Brief an die Geschäftsführung vor Sicherheitsmängeln gewarnt haben. Die Swiss strich am Dienstag sechs Flüge.

Der Brief stammt von den Piloten, die jene sieben Saab-Maschinen fliegen, die die Swiss derzeit noch von Basel aus einsetzt. Die von der Lufthansa geforderten Sparpläne der Swiss können dazu führen, dass die Saab-Flotte demnächst aufgegeben wird.

Aus der Unternehmensleitung heißt es, dass die Entscheidung noch nicht gefallen sei. Allerdings bestätigt ein Sprecher, dass die Zahl der Piloten verkleinert werden soll. Derzeit beschäftigt die Swiss rund 1 200 Piloten. Die Zielgröße könnte laut Swiss-Kreisen bei 950 liegen. Weil sie ihren Arbeitsplatz bedroht sehen, könnten sie nicht für die Sicherheit garantieren, hatten die Saab-Piloten geschrieben.

Die Swiss hat die Betroffenen nach deren Protest aus dem Verkehr gezogen und zum Gesundheitstest aufgefordert. Außerdem leitete die Geschäftsführung ein Disziplinarverfahren gegen die Unterzeichner des Briefs ein – ein Vorgehen, das Martin Gutknecht, betroffener Pilot und Sprecher der Gewerkschaft Swiss Pilots, für „inakzeptabel“ hält. Christoph Ulrich dagegen, Sprecher der größeren Swiss-Pilotengewerkschaft Aeropers hat Verständnis für die Unternehmensführung. Die Kollegen hätten Sicherheitsfragen vorgeschoben, um politische Ziele zu erpressen, sagt er.

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