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8,3 Prozent mehr Passagiere Lufthansa setzt Aufwärtstrend fort

Die Lufthansa verspürt zunehmend Rückenwind. Die Interkontinentalflüge haben der deutschen Fluggesellschaft im Februar ein sattes Plus im Fluggeschäft beschert. Aber nicht nur auf den Interkontinentalstrecken konnte die Kranichlinie zulegen.

HB FRANKFURT. Die Fluggesellschaft beförderte 3,64 Mill. Passagiere, 8,3 % mehr als im Februar 2003, teilte die Lufthansa am Dienstag in Frankfurt mit. Allerdings hatte der Februar 2004 als Schaltmonat einen Tag mehr. Im Interkontinental- Verkehr gab es in einigen Regionen zweistellige Zuwachsraten. „Wir sehen die Möglichkeit, auf Langstrecken zu wachsen“, sagte die Sprecherin.

Nach Nord- und Südamerika flogen 368 000 Menschen, 13,2 % mehr als vor einem Jahr. In die Region Asien/Pazifik wurden 9,7 % mehr Passagiere transportiert (259 000). Auf den Flügen in den Nahen Osten und nach Afrika stieg die Zahl der Fluggäste um 26,4 % auf 148 000. Das Angebot im Interkontinentalverkehr war im Februar stark erhöht worden. Zum Sommerflugplan sollen auf Fernstrecken noch mehr Plätze angeboten werden.

Im wichtigsten Markt Europa stieg die Zahl der Passagiere im Februar um 6,8 % auf rund 2,9 Millionen. Die verkauften Sitzkilometer wuchsen in der gleichen Größenordnung. Die Auslastung der Flüge in alle Regionen verbesserte sich im Jahresvergleich um 1,2 Punkte auf 72 %. „Die Kapazitätsausweitung wurde voll vom Markt aufgenommen“, sagte die Sprecherin. Die Zahl der Flüge war im Februar um 12,1 % auf 47 200 erhöht worden.

Bei der Frachttochter Lufthansa Cargo stieg die beförderte Menge um 12,9 % auf 141 000 Tonnen. Die Auslastung stieg um 3,5 %punkte auf 70,6 %. Das Luftfrachtaufkommen gilt als Frühindikator für die Konjunkturentwicklung.

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