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Abgabe von US-Paket- und Expressgeschäft Angeblicher Post-Umbau treibt Aktie

Die Deutsche Post plant einem Medienbericht zufolge einen tiefgreifenden Konzernumbau und will dabei ihr defizitäres US-Paket- und Expressgeschäft an den Konkurrenten Fedex abgeben. Daneben soll die Postbank nach Angaben der "Financial Times Deutschland" nicht verkauft werden.

Cs/HB FRANKFURT. Die Aktien der Deutschen Post lagen am Morgen fünf Prozent im Plus. "Für die Post-Aktie eine gute Nachricht, für die Postbank -Aktie allerdings weniger - denn damit dürften die Übernahmefantasien, von denen die Aktie zuletzt stark profitiert hatte, schwinden", sagte ein Börsianer. Das Papier der Postbank notierte 1,4 Prozent höher.

Bislang sind die Äußerungen des Konzerns zum Thema US-Paket- und Expressgeschäft widersprüchlich. Gegenüber dem Handelsblatt hatte Post-Finanzvorstand John Allan am Donnerstag gesagt, "dass wir einen signifikanten Marktanteil in Amerika erhalten wollen. Das ist für uns strategisch sehr wichtig. Einen Rückzug aus den USA schließen wir deshalb aus." Zur möglichen Trennung von einzelnen Geschäftsbereichen in den USA sagte er: "Aus heutiger Sicht scheinen Verkäufe wahrscheinlicher, als sie es in Wirklichkeit sind."

Auf Anfrage bekräftigte eine Post-Sprecherin die Aussagen des Vorstands, dementierte aber zunächst die Informationen der FTD zum Verkauf der US-Sparte an Fedex nicht.

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