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Absprachen zu Luftfrachtpreisen Millionenstrafe für Fluglinien

Gleich elf Fluggesellschaften müssen in der Schweiz eine Millionenstrafe zahlen – sie hatten sich über die Preise für Luftfrachtenangebote abgesprochen. Darunter ist auch American Airlines.
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Die US-Fluglinien American Airlines und United Airlines müssen jeweils gut zwei Millionen Franken zahlen. Quelle: ap

Die US-Fluglinien American Airlines und United Airlines müssen jeweils gut zwei Millionen Franken zahlen.

(Foto: ap)

Genf Die Schweizer Wettbewerbskommission hat Millionenstrafen gegen elf Fluggesellschaften verhängt, die Preise für Luftfrachtangebote abgesprochen haben sollen. Insgesamt müssten die Unternehmen elf Millionen Franken (8,89 Millionen Euro) zahlen, teilten die Wettbewerbshüter am Freitag mit. Die höchste Strafe trifft demnach die französisch-niederländische Airline Air France-KLM: Sie muss 3,9 Millionen Franken aufbringen. Die US-Fluglinien American Airlines und United Airlines müssen jeweils gut zwei Millionen Franken zahlen. Daneben sind acht weitere Firmen aus den USA, Europa und Asien betroffen.

Die Wettbewerbskommission wirft den Unternehmen vor, sich von 2000 bis 2005 bei den Preisen für die Beförderung von Luftfracht sowie bei bestimmten Aufschlägen, etwa für Treibstoffkosten, abgesprochen zu haben. Es handele sich einen "ernsten Verstoß" gegen das Wettbewerbsrecht.

Aufgedeckt wurde das Kartell den Angaben zufolge von der Lufthansa, die auch daran beteiligt gewesen sei. Weil sie sich an die Behörden wandte, wurde das Unternehmen ebenso wie seine Tochterfirma Swiss von Strafzahlungen verschont. In dem Fall verhängten nach Angaben der Schweizer Wettbewerbskommission auch US- und EU-Behörden Strafen gegen mehrere beteiligte Firmen.

  • afp
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