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Ahold trennt sich von Bompreco

Der niederländische Einzelhandelskonzern Ahold hat seine niederländische Supermarktkette Bompreco an den US-Konzern Wal-Mart verkauft. Der Brutto-Ertrag für die 118 Märkte im Nordosten Brasiliens betrug 300 Millionen US-Dollar, teilte ein Sprecher des Konzerns in Amsterdam mit.

HB AMSTERDAM. Weitere 200 Millionen Dollar erlöste Ahold beim Verkauf seines brasilianischen Kreditkartengeschäfts an das Finanzinstitut Unibanco. Der Erlös aus den Verkäufen soll die Schuldenlast von Aholds verringern helfen.

Ahold hatte Bompreco zum Teil bereits 1996 erworben, aber erst 2001 voll übernommen. Nach Medien-Angaben hat die Kette eine Rolle gespielt beim Buchhaltungsskandal des niederländischen Konzerns, der Anfang vorigen Jahres ans Licht gekommen war. So habe Ahold ebenso wie im Fall der schwedischen Supermarktkette ICA vor 2001 zu Unrecht den Umsatz voll in die eigenen Konzernergebnisse aufgenommen, berichtete die Zeitung „NRC Handelsblad“.

An der Börse in Amsterdam stieg der Kurs der Ahold-Aktie nach Bekanntwerden des Verkaufs um knapp drei Prozent auf 6,89 Euro.

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