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Air Berlin „Ehrenrunde“-Pilot wird suspendiert

Das spektakuläre Flugmanöver bei der Landung des letzten Flugs von Air Berlin aus den USA hat Schlagzeilen gemacht. Doch für den Piloten hat die Aktion Konsequenzen: Er ist suspendiert, die Behörden ermitteln weiter.
18.10.2017 Update: 18.10.2017 - 17:34 Uhr 2 Kommentare

Düsseldorf Nach dem aufsehenerregenden Flugmanöver der letzten Air-Berlin-Maschine aus den USA nach Düsseldorf ist der Pilot des Flugzeugs suspendiert worden. Die Besatzung sei derzeit nicht im Flugdienst, teilte Air Berlin am Mittwoch mit. Dies sei ein „normaler Prozess“ bei der Untersuchung derartiger Vorfälle. Zuvor hatte die ZDF-Sendung „Frontal 21“ darüber berichtet.

Das Flugzeug mit mehr als 200 Passagieren aus Miami war am Montag kurz vor der Landung durchgestartet und nach links über den Düsseldorfer Airport abgedreht. Nach einer Runde brachte der Pilot Flug AB 7001 sicher auf den Boden. „Frontal 21“ zitiert den Piloten mit den Worten: „Wir wollten ein Zeichen setzen, einen würdigen und emotionalen Abschluss.“

Das sogenannte Durchstartmanöver beschäftigt das Luftfahrt-Bundesamt, da das Vorgehen des Piloten vom üblichen Verfahren „abweicht und hierfür der Grund zu klären ist“. Im Internet waren Videos von der Aktion zu sehen. Ein Air-Berlin-Sprecher betonte dazu: „Insbesondere die zahlreichen Youtube-Videos führen zu Fragen und Spekulationen, die in den laufenden Untersuchungen beantwortet werden müssen.“

Die Behörden untersuchen mittlerweile auch das Verhalten der Fluglotsen. Man habe sowohl die Radar-Slots des Fluges als auch die Sprachaufzeichnungen zwischen Tower und Cockpit angefordert, sagte eine Sprecherin des Bundesaufsichtsamts für Flugsicherung (BAF) am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Außerdem seien Stellungnahmen und Berichte angefordert worden. Die Deutsche Flugsicherung, bei der die Fluglotsen angestellt sind, will den Vorgang analysieren. „Die Lotsen sind nicht vom Dienst suspendiert“, sagte eine Sprecherin.

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    Air-Berlin-Pilot dreht „Ehrenrunde“

    Air Berlin ist seit August pleite und musste aus Kostengründen sein Langstreckenprogramm Schritt für Schritt eindampfen. Der Flugbetrieb aus eigener Regie endet wohl am 28. Oktober. Die Lufthansa will für 210 Millionen Euro die Töchter Niki und LGW kaufen. Air Berlin verhandelt derzeit noch mit dem britischen Billigflieger Easyjet über die Übernahme von 25 Maschinen am Standort Berlin.

    • dpa
    • rtr
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    2 Kommentare zu "Air Berlin: „Ehrenrunde“-Pilot wird suspendiert"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Aha ! .......... Was war das denn, Herr Pilot ?
      ..... an sich ein normales Betriebsverfahre, das jederzeit von Piloten beherrscht werde !
      Na, Gottseidank !
      ..... Air Berlin unterstützt das LBA voll umfänglich bei seiner Arbeit. Gottseidank !
      ..... dann wurde das Durchstartmanöver in vorgeschriebener Höhe durchgeführt !
      Na Gottseidank !
      ..... dann bog er auch noch nach links ab! Also nicht "Rechts orientiert"!
      Na Gottseidank !
      ..... bei Frontal 21 bestätigte er einen würdigen und emotionalen Abschluss !!
      Na Gottseidank !
      ..... Somit wäre nun ohne Herrn Winkelmann, Herrn Spohr, dem LBA, dem FBI
      .....und dem Rest Welt geklärt was unseren Captain in diese haare sträubende
      ..... Situation gebracht hat !
      Na Gottseidank !
      ..... Mein persönliches Fazit. Unser Captain sah wohl unter diesem emotionalen
      ..... Druck, die Herren Winkelmann und Spohr auf der Landebahn sitzen
      ..... entschied sich blitzschnell für ein vorschriftsmäßiges Durchstartmanöver,
      ..... denn um die beiden Herren wäre es ewig Schade gewesen !
      Na Gottseidank !
      ..... Liebe Air Berliner, ich wünsche Euch für die Zukunft alles, alles Gute !
      Viel Glück und Danke ! ..........(bin oft mit Ihnen STR/HAM/STR geflogen)

    • Da hat sich "Frontal 21" als Anwalt typischer deutscher Bürokraten gezeigt. Wenn das LBA nichts Besseres zu tun hat (sieht so aus)......Personal um die Hälfte kürzen und dann können sie sich auf das Wesentliche konzentrieren. Da gibt es Andere in der Luft, die die Umwelt verschmutzen und Lärm produzieren. Darum kümmert sich das LBA nicht. Das war doch eh eine Sache der Flugsicherung (die wohl kein Problem damit hatte) und nicht des LBA.

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