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Air France „Den Fraß kann niemand herunterwürgen“

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Air France-Chef verspricht bessere Verpflegung für alle

Insgeheim dürfte De Juniac sich köstlich amüsiert haben. Zwar ist es ein wenig lästig, eitle Ex-Minister bei Laune zu halten, weil man nie weiß, welche Netzwerke sie innerhalb des Staatsapparates in Bewegung setzen können, und schließlich ist der Staat noch Aktionär.

Doch in der Grundrichtung kommt De Juniac die Beschwerde nicht völlig ungelegen. „Wir können nicht billiger sein als die Fluglinien der Golfstaaten, die mit ganz anderen Löhnen und Sozialgesetzen arbeiten, also müssen wir das beste Produkt anbieten“, sagte der Air France-KLM-Chef Ende Januar in Paris. „Da ist ein Kulturwandel beim Service erforderlich.“ Den hat er teilweise schon umgesetzt: So schickt Air France selbst bei minimalen Verzögerungen des Abflugs rechtzeitig eine SMS an die Passagiere, die deshalb nicht umsonst zum Flughafen eilen.

Allerdings gebe es beim Essen tatsächlich noch Verbesserungsbedarf, räumt auch De Juniac ein, vor allem auf der Mittelstrecke. Selbst wenn „Frankreichs beste Sterneköche“ für die eigene Catering-Gesellschaft Servair arbeiten: An Bord der Flieger wird wie bei der Konkurrenz auch ein in aller Eile hoch erhitztes Menü im Alu-Sarg serviert.

Das soll sich nun wohl ändern. Die bessere Verpflegung sollen nicht nur die Business- und First-Class-Passagiere erleben, sondern auch die in der Economy, „wo wir ab Mai einen völlig neuen Service anbieten“, verspricht De Juniac. Das allerdings dürfte Ex-Minister Lang weniger interessieren: schließlich fliegt er nicht Holzklasse.

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8 Kommentare zu "Air France: „Den Fraß kann niemand herunterwürgen“"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Dem Stimme ich zu.

  • Wer Lufthansa für schlecht hält, sollte einmal mit einer amerikanischen Airline reisen. Die setzen die Standards für grottenschlechten Service. Eine Fluggesellschaft, deren Mitarbeitergruppen abwechselnd für eine Erhöhung des exorbitanten Gehalts streiken, deren Hubs mit Nachtflugverboten gesegnet sind, die ordentlich besteuert wird und der auch sonst überall Steine in den Weg gelegt werden, kann eigentlich ur beim Service sparen. Und da gilt: jeder bekommt das, wofür er bezahlt.

    Ich bin übrigens der LH in keiner Weise verbunden aber Realist.

  • @wolfshund

    So so, die Dinger verursachen also Krebs. Sie scheinen sich aber gut auszukennen und vor allem das erzählen sich mal den Franzosen. Dann bekommen Sie Einreiseverbot in Frankreich.

    Wie gut das ich das Lufthansa-Zeug nicht esse (aber nur weil es mir zu trocken ist). Aber nun weiss ich wenigstens, was mir erspart bleibt.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Da hat der Typ noch keins der Plüschpuschel-Croissants der Lufthansa probiert. Da muss man aufpassen, dass man nicht an deren Trockenheit erstickt. Lufthansa = grottenschlechter Service.

    Bei British Airways gibt es dann wenigstens auf den Morgenflügen eine anständiges Sandwich.

  • Das ist nicht nur bei Air France so, auch bei der Lufthansa bekommt man in der Holzklasse etwas was den begriff "Essen" nicht unbedingt trifft. Billigste Speisen da man für Qualität nichts ausgeben will... Nur Business Class bekommt heute noch etwas was auch schmeckt, in der Holzklasse scheint das Budget bei unter 5€ zu liegen.

  • Ich hab mal so ein AF Baguette Käse-bekommen.
    Es war viel Spaß die Leute mit dem zähen nicht beißbaren Baguette zu beobachten.
    Ich glaube die wurden am Ende des Fluges abgewaschen und für den nächsten Flug wieder eingepackt. :)

  • Wer den Pariser Flughafen kennt, wundert sich über nichts mehr.

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