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Airline Lufthansa hält Scholz-Forderung nach Mindestpreis für Flugreisen für „legitim“

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hatte Mindestpreise für Flugreisen ins Spiel gebracht. Die größte deutsche Airline findet Gefallen an seinem Vorschlag.
01.06.2021 - 01:03 Uhr Kommentieren
Die Airline lehnt einer Verteuerung des Fliegens, zum Beispiel durch weitere Steuern, ab. Quelle: Reuters
Lufthansa

Die Airline lehnt einer Verteuerung des Fliegens, zum Beispiel durch weitere Steuern, ab.

(Foto: Reuters)

Frankfurt Die deutsche Fluggesellschaft äußert sich positiv über den Vorstoß von SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz für Mindestpreise bei Flugreisen. „Wenn Mindestpreise heißen, dass Airlines ihre Kosten decken müssen und nicht Phantasiepreise unterhalb der anfallenden Steuern und Gebühren aufrufen dürfen, dann ist das legitim“, sagte Lufthansa-Vorstandsmitglied Harry Hohmeister den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstagausgaben). Scholz hatte Mitte Mai dem Sender ProSieben gesagt, gegen Billigflüge vorgehen und eine Preisuntergrenze setzen zu wollen.

Eine Verteuerung des Fliegens etwa durch Zusatzsteuern wäre aber gerade jetzt in der Krise kontraproduktiv. Zur Debatte um ein mögliches Verbot von Inlands- und Kurstreckenflügen sagte Hohmeister, Lufthansa habe Inlandsflüge seit Jahren immer dort aufgegeben, wo die Bahn konkurrenzfähig sei.

„Für bestimmte längere Strecken und als Zubringer für Langstreckenflüge bleiben innerdeutsche Flüge aber wichtig für die Gesellschaft und die deutsche Wirtschaft.“ Denn so lange ein Flughafen wie München keinen ICE Anschluss habe, gebe es noch viel zu tun beim Ausbau der Bahninfrastruktur.

Der innerdeutsche Flugverkehr sei vor der Corona-Krise für weniger als 0,3 Prozent der deutschen CO2-Emissionen verantwortlich gewesen. „Und der Wert sinkt weiter mit jedem modernen Flugzeug, das wir einflotten.“

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    • rtr
    • dpa
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