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Airline Norwegian bekommt zwei Jahre mehr Zeit, um Schulden zu begleichen

Die Gläubiger haben an diesem Montag für einen Aufschub gestimmt. Als Pfand bot die Fluggesellschaft Start- und Landerechte am Londoner Flughafen Gatwick an.
16.09.2019 - 14:49 Uhr Kommentieren
Die Billig-Airline hatte wegen des hohen Ölpreises, Triebwerksproblemen beim Dreamliner und dem Flugverbot für die 737-Max-Flotte von Boeing große Verluste eingefahren. Quelle: dpa
Norwegian-Maschine

Die Billig-Airline hatte wegen des hohen Ölpreises, Triebwerksproblemen beim Dreamliner und dem Flugverbot für die 737-Max-Flotte von Boeing große Verluste eingefahren.

(Foto: dpa)

Oslo Die finanziell angeschlagene norwegische Fluggesellschaft Norwegian hat mehr Zeit bekommen, ihre Schulden zu begleichen. Laut einer Börsenmeldung stimmten einige Gläubiger am Montag zu, die Rückzahlung zweier Anleihen im Gesamtwert von 380 Millionen US-Dollar (344 Millionen Euro) um bis zu zwei Jahre nach hinten zu schieben. Als Pfand hatte die Norwegian Air Shuttle Start- und Landerechte am Londoner Flughafen Gatwick angeboten.

„Wir freuen uns über die Entscheidung der Anleihegläubiger, die Anleihen zu ändern, da dies uns in Zukunft zusätzlichen finanziellen Spielraum verschafft“, sagte der amtierende Geschäftsführer Geir Karlsen. Er sehe darin eine Unterstützung der Strategie, mit der Norwegian wieder in die Gewinnzone zurückkehren wolle. „Die operative Leistung des Unternehmens verbessert sich weiter, und wir sind auf einem guten Weg, die angestrebten Kostensenkungen von zwei Milliarden norwegischen Kronen (200 Mio Euro) im Jahr 2019 zu erreichen.“

Die Billig-Airline hatte wegen des hohen Ölpreises, Triebwerksproblemen beim Dreamliner und dem Flugverbot für die 737-Max-Flotte von Boeing große Verluste eingefahren. Einer der Gründer der Fluggesellschaft, der 73-jährige Bjørn Kjos, war am 11. Juli als Konzernchef zurückgetreten.

Mehr: Der norwegische Staatsfonds trennt sich von klimaschädlichen Aktien. Der Schritt ist richtig und notwendig – in anderen Fällen ging das aber schneller, meint Handelsblatt-Korrespondent Helmut Steuer.

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