Airport-Desaster Flughafen-Debakel belastet Air-Berlin

Der Flughafen Berlin-Tegel platzt aus allen Nähten und das bekommt Air Berlin zu spüren. Die Passagierzahlen sind stark zurückgegangen. Doch das ist nicht das einzige Problem der Fluggesellschaft.
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Air Berlin hat fünf Prozent weniger Passagiere befördert. Quelle: AFP

Air Berlin hat fünf Prozent weniger Passagiere befördert.

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FrankfurtDie kurzfristig abgesagte Eröffnung des neuen Flughafens Berlin-Brandenburg hat bei Air Berlin zu einem Passagierrückgang geführt. Im Juni beförderte Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft rund 3,3 Millionen Fluggäste und damit fünf Prozent weniger als im Vorjahresmonat, wie die Lufthansa-Konkurrentin am Freitag mitteilte.

Die Auslastung sank um einen Prozentpunkt auf 79 Prozent. Der Passagierrückgang sei auf die kurzfristig angekündigte Rückverlagerung des Berliner Flugverkehrs vom zukünftigen Flughafen Berlin-Brandenburg zurück nach Berlin-Tegel und die damit verbundenen Flugplanänderungen zurückzuführen.

Air-Berlin-Chef Hartmut Mehdorn hatte wegen der überraschenden Verschiebung des Eröffnungstermins für den neuen Flughafen wiederholt Schadenersatz von der Betreibergesellschaft gefordert. Statt Anfang Juni dieses Jahres soll der neue Airport nun am 17. März des nächsten Jahres in Betrieb gehen.

Der Flughafen Tegel hat nach Ansicht von Air Berlin seine Kapazitätsgrenze bereits überschritten. Für den Kunden werde dort ein bestenfalls befriedigendes Ergebnis erreicht, erklärte Konzernchef Hartmut Mehdorn Ende Juni nach dem ersten Ferienwochenende in der Hauptstadt. „Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen.“


Allein Air Berlin habe am erste Ferienwochenende 94.000 Reisende in Tegel verzeichnet. Alle Beteiligten stünden vor höchsten Herausforderungen. Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft hatte ihr Angebot in Erwartung des neuen Flughafens ausgebaut und wickelt die zusätzlichen Verbindungen nun über Berlin-Tegel ab.

Air Berlin hat aber nicht nur mit den Problemen an seinem Drehkreuz zu kämpfen. Unter anderem machen der Fluggesellschaft hohe Treibstoffkosten sowie der Einbruch der Nachfrage nach Flügen in die von politischen Unruhen betroffenen nordafrikanischen Tourismusländern wie Tunesien und Ägypten zu schaffen.

Entwicklung in Urlaubsländern kaum vorhersehbar
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13 Kommentare zu "Airport-Desaster: Air Berlin kämpft mit starkem Passagierrückgang"

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  • Air Berlin zeigt sich nach wie vor arrogant und blind in Bezug auf die Nutzung weiterer Verkaufsoptionen bzw. in der kompletten Ausschöpfung des Potentials über bestehende, teure Verkaufsschalter am Flughafen. Da brauch sich die Gesellschaft nciht über schrumpfende Passagierzahlen wundern, wenn vor Ort am Flughafen das Buchungssystem bereits eine Stunde vor Abflug schließt und kurzfristig, ausschließlich mit Handgepäck Reisende 50 min vor Abflug nicht mehr buchen können und durchaus eine erhöhte Zahlungsbereitschaft hätten.

  • Es ist ja kein Wunder, daß die Passagierzahlen zurück gehen.
    Die Airberlin ist ja telefonisch nicht zu erreichen. Unter der 0180-Nummer läßt man die Kunden unverschämt lange warten um einen Flug telefonisch zu buchen. Da gibt man entnervt auf und bucht bei einer anderen Fluggesellschaft

  • Bei den völlig überzogenen Preiserhöhungen, z.b. auf der Strecke nach Münster-Osnabrück ist es nur noch eine Frage der Zeit bis diese Airline am Boden bleibt.........

  • Vom Rückkgang ist nichts zu spüren - Flüge bis in die Nacht gegen 01.00h müssen seit anfanf Juni ertragen werden - ab 23h ist in FF/M Nachtflugverbot per Urteil und in dieser Drecksstadt wie Berlin lässt der Regierende Partymeister die Nachtflüge zu - wie geisteskrank diese Haltung ist sieht man täglich und die betroffenen Bürger können sich nicht wehren - alle Versuche gegen die Ausweitung der Nachtflugverbotslockerung vorzugehen gehen ins Nichts.
    Daher ist von Passagieraufkommensrückgang für uns Betroffenen nichts zu spüren.

    Eine Farce.....mehr nicht......

  • Grusleig ist sein Eigenbeitrag zur Luftverkehrsabgabe im AirBerlin-Magazin. Ob man nun dafür ist oder dagegen. Der Beitrag ist zu einseitig, um Kunden zu halten. Er versucht Kunden zu instrumentalisieren.

  • Kann ich nur bestätigen. Discount Leistung zur LH Preisse

  • Wenn mir geraten wird, in Nürnberg 2 1/2 Stunden vor Abflug zu kommen da von Air Berlin Nürnberg als Drehscheibe genutzt wird und großer Andrang herrscht , hunderte Menschen in der Abflughalle stehen und 4 Damen gemütlich die Passagiere abfertigen, habe ich mir beim nächsten Flug wieder Lufthansa geleistet. War mir 40.-€ Mehrkosten wert!

    Und ich sitze in L.H gemütlich

    Nie wieder Air Berlin.

  • Und vor der Bahn hat Mehdorn HeidelbergerDruck zerstört.

    Einen Arbeiter würde mit einer solchen Erfolgsquote (vom Ruf ganz zu schweigen) kein Sklavenhändle mehr einstellen. Aber glücklicherweise ist der Herr Mehdorn ja großer Manager. Und der wird auch mit Airberlin fertig.

  • Wenn AB Rennstrecken wie z.B. Köln-Hamburg streicht, dann muss man sich nicht wundern, dass die Passagierzahlen zurückgehen.

    So was macht sich auch immer schon vor dem endgültigem Aus der Strecken bemerkbar.

  • Nun ja, M hatte Jahresabschlüsse bei DB hingelegt, die sich schon sehen lassen konnten. Der Preis dafür: ein vollkommen ramponiertes Image des Hauses, ein geradezu kaputt organisiertes "Pünktlichkeitsmanagement" der Xtraklasse:
    So konnte M seine Zahlen überhaupt erst bringen und so wird er es vielleicht auch bei AB probieren.
    Und die MA jener Häuser dürfens ausbaden, samt DB Vorstand, denen er "seine saubere Arbeit" hinterlassen hat.
    Man kann übrigens durchaus auch Gewinne einfahren, ohne die Kundschaft dermaßen abzuwatschen, wie es die Methode M vormacht.
    Jedenfalls hat mich LH wieder.

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